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Zwei Jahre Schweizer Vorsitz 2011–2012

Weltweite Nachhhaltige Entwicklung in Rio

Die nachhaltige Entwicklung des Alpenraums ist eine der Kernaufgaben der Alpenkonvention. Sinngemäss hat sich die Alpenkonvention unter Schweizer Präsidentschaft im Rahmen der Vorbereitungen zur grossen UN-Nachhaltigkeitskonferenz Rio+20 in Rio de Janeiro von Juni 2012 für die Berggebiete stark gemacht. Die Schweizer Präsidentschaft organisierte zu diesem Zweck gemeinsam mit weiteren Bundesämtern und internationalen Partnern wie der FAO (Food and Agriculture Organisation) eine Konferenz, mit dem Ziel die nachhaltige Entwicklung der Berggebiete und insbesondere des Alpenraums ins internationale Bewusstsein zu rufen. Die Lucernce World Mountain Conference fand im Oktober 2011 im KKL Luzern statt. Gemeinsam mit anderen Gebirgsräumen aus der ganzen Welt gelang es in diesem Kontext auf die besonderen Verdienste der Berggebiete für das Ökosystem der Erde hinzuweisen und diese in einem spezifischen Berg-Kapitel des Rio+20-Abschlussdokuments festzuhalten.

Die Alpen in Europa

Der Alpenraum ist kein autarkes Gebilde, sondern auf vielfältige Weise mit dem europäischen Umland verbunden. Die Anliegen der Alpen verdienen deshalb Europas Aufmerksamkeit. Eine makroregionale Strategie könnte dabei helfen, nicht nur die alpenweiten Herausforderungen besser zu meistern, sondern auch als gemeinsamer Raum nach Aussen und gegenüber der EU mehr Aufmerksamkeit für alpine Anliegen zu erzielen. Die Diskussionen um eine solche Strategie konnten während des zweijährigen Schweizer Vorsitzes sowohl im Rahmen der Alpenkonvention als auch des INTERREG IVB Alpine Space Programme vertieft werden.

Erneuerbare Alpen an der Alpenwoche 2012 im Valposchiavo

Die politischen Entscheide an der Alpenkonferenz 2012

Ausblick: Alpenweiter Architekturpreis "Constructive Alps"

Typ: PDF
Alpenweiter Architekturpreis: 50 000 Euro für nachhaltiges Sanieren und Bauen
Medienmitteilung
Gültig ab 08.01.2013 | Grösse: 97 kb | Typ: PDF


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