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Alpenkonvention

Wirkungsraum der Alpenkonvention

Alle Länder des Alpenraums sind in die Konvention eingebunden: Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Monaco, Österreich, Slowenien und die Schweiz . Die Alpenkonvention bezieht sich auf einen Raum, der 43 Regionen und 5800 Gemeinden umfasst und von rund 13 Millionen Menschen bewohnt wird.

Die Alpen schützen und nachhaltig entwickeln

Ziel des Übereinkommens sind der Schutz und die nachhaltige Entwicklung des Alpenraums.
Konkrete Massnahmen zur Umsetzung der Ziele der Alpenkonvention finden sich in den Durchführungsprotokollen zu den Sachbereichen:

Typ: PDF
Raumplanung und nachhaltige Entwicklung
Letzte Änderung: 09.12.2005 | Grösse: 56 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Berglandwirtschaft
Letzte Änderung: 09.12.2005 | Grösse: 54 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Naturschutz und Landschaftspflege
Letzte Änderung: 09.12.2005 | Grösse: 64 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Bergwald
Letzte Änderung: 09.12.2005 | Grösse: 44 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Tourismus
Letzte Änderung: 09.12.2005 | Grösse: 51 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Bodenschutz
Letzte Änderung: 09.12.2005 | Grösse: 58 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Energie
Letzte Änderung: 09.12.2005 | Grösse: 56 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Verkehr
Letzte Änderung: 09.12.2005 | Grösse: 65 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Beilegung von Streitigkeiten
Das Protokoll «Streitbeilegung» regelt das Prozedere zur Lösung von Konflikten zwischen Vertragsparteien.
Letzte Änderung: 09.12.2005 | Grösse: 20 kb | Typ: PDF

Die nationalen Delegationen der Mitgliedsländer beraten gemeinsam mit im Alpenraum tätigen Organisationen wie CIPRA (Internationale Alpenschutzkommission), ICAS (Interacademic Commission for Alpine Studies) oder SAB (Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete) über alpenweit relevante Herausforderungen wie Klimawandel, Energieproduktion oder Transitverkehr. In ihrem Mehrjahresprogramm legt die Alpenkonvention thematische Schwerpunkte fest. Arbeitsgruppen erarbeiten zu diesen Schwerpunkten und weiteren Themen Umsetzungsmassnahmen und Handlungsempfehlungen beispielsweise für den Umgang mit Naturrisiken oder für den Betrieb von Kleinkraftwerken.

Die Rahmenkonvention der Alpenkonvention wurde zwischen 1994 und 1999 von allen Vertragsparteien ratifiziert. Die Mehrheit der Vertragsparteien hat seit 2002 alle Protokolle ratifiziert und in Kraft gesetzt, zwei Vertragsparteien haben mehrere Protokolle ratifiziert.

Typ: PDF
Rahmenkonvention der Alpenkonvention
Letzte Änderung: 09.12.2005 | Grösse: 53 kb | Typ: PDF

Politischer Prozess in der Schweiz

Die Schweiz hat die Rahmenkonvention, nicht aber die Durchführungsprotokolle ratifiziert. Der Bundesrat hat am 19. Dezember 2001 die «Botschaft zur Ratifizierung der Protokolle der Alpenkonvention» zuhanden des Parlaments verabschiedet. Nach mehreren Jahren Beratung hat der Nationalrat am 29. September 2010 definitiv gegen eine Ratifizierung entschieden. Die Schweiz setzt die Protokolle allerdings faktisch bereits um: Die Themen der Durchführungsprotokolle der Alpenkonvention liegen alle im Interesse der Schweiz, die Forderungen der Protokolle sind bereits in die Gesetzgebung eingeflossen.

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