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Agglomerationspolitik des Bundes

Städte und Agglomerationen gewinnen fortlaufend an Bedeutung: Rund drei Viertel der Schweizer Bevölkerung leben heute in Städten und Agglomerationen. Etwa vier von fünf Arbeitsplätzen befinden sich in diesen urbanen Gebieten, die insgesamt mit rund 9000 km² weniger als einem Viertel der Gesamtfläche der Schweiz entsprechen. Städte und Agglomerationen haben ein hohes Potential für gesellschaftliche, politische, wirtschaftliche und kulturelle Innovationen. Sie stehen aber gleichzeitig auch vor zahlreichen Herausforderungen.

Karte der Schweizer Agglomerationen
Agglomerationen der Schweiz
© Infoplan-ARE, Geostat-BFS, swisstopo
Agglomerationen der Schweiz (externer Link, neues Fenster)

In den 1990er Jahren wurde einer breiteren Öffentlichkeit bewusst, dass der Urbanisierungsprozess einen wachsenden Druck auf die städtischen Gebiete ausübt und verschiedene Nachteile mit sich bringt: erhöhte Verkehrs- und Umweltbelastung, soziale Probleme, eine schwierige öffentliche Finanzlage und ein unkontrolliertes Wachstum der Siedlungsgebiete. Diese Probleme beeinträchtigten die wirtschaftliche Attraktivität der Städte und die Lebensqualität ihrer Bevölkerung.

Agglomerationspolitik des Bundes

Auf Bundesebene wurde erkannt, dass die Städte nicht alle Schwierigkeiten im Alleingang lösen können. Der Bundesrat rief deshalb 2001 die Agglomerationspolitik des Bundes ins Leben und erteilte dem Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) den Auftrag, zusammen mit den Kantonen, Städten und Gemeinden eine gesamtschweizerische Politik des urbanen Raums zu entwickeln.

Folgendes sind die wichtigsten Eckpfeiler der Agglomerationspolitik des Bundes:

  • 2001 gründeten Vertreterinnen und Vertreter des Bundes, der Konferenz der Kantonsregierungen, des Schweizerischen Gemeinde- und des Schweizerischen Städteverbands die Tripartite Agglomerationskonferenz (TAK). Sie koordiniert die Zusammenarbeit zwischen Bund, Kantonen, Städten und Gemeinden.
  • Seit 2002 unterstützen ARE und SECO sogenannte Modellvorhaben. Die Modellvorhaben tragen unter anderem dazu bei, die Zusammenarbeit innerhalb der Agglomerationen zu verbessern.
  • 2007 führte das ARE die Agglomerationsprogramme Verkehr und Siedlung ein. Mit dem Infrastrukturfonds haben die Agglomerationsprogramme ein starkes Mitfinanzierungsinstrument erhalten, das dazu beitragen soll, eine aufeinander abgestimmte Verkehrs- und Siedlungsentwicklung umzusetzen .
  • Seit 2008 leitet das ARE das interdepartementale Programm projets urbains. Das Programm unterstützt Wohngebiete in kleineren und mittelgrossen Städten sowie Agglomerationsgemeinden, die vor besonderen sozialen und städtebaulichen Herausforderungen stehen.

Dokumente

Typ: PDF
Agglomerationspolitik des Bundes
Bericht des Bundesrates vom 19. Dezember 2001
Letzte Änderung: 16.02.2007 | Grösse: 820 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Agglomerationspolitik des Bundes: Zwischenbericht 2006
Gültig ab 01.12.2006 | Grösse: 921 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Evaluation und Weiterentwicklung der Agglomerationspolitik des Bundes
Bericht zuhanden des Bundesrats
Gültig ab 01.04.2011 | Grösse: 1208 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Evaluation Agglomerationspolitik des Bundes 2002 - 2009
Gültig ab 30.07.2010 | Grösse: 4314 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Urbane Herausforderungen aus Bundessicht
Ein Diskussionsbeitrag zur Weiterentwicklung der Agglomerationspolitik
Letzte Änderung: 15.08.2012 | Grösse: 3957 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Definition der städtischen Gebiete und Agglomerationen
Letzte Änderung: 17.11.2004 | Grösse: 119 kb | Typ: PDF

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