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2012: Konferenz über Nachhaltige Entwicklung «Rio+20»
Ausgangslage
Mit der «Rio+20»-Konferenz wollte die internationale Staatengemeinschaft 40 Jahre nach der Konferenz über die menschliche Umwelt von Stockholm und 20 Jahre nach der Konferenz über Umwelt und Entwicklung von Rio de Janeiro das politische Engagement für die Nachhaltige Entwicklung erneuern, Fortschritte und Lücken in der Umsetzung der früheren Beschlüsse prüfen und Lösungen für neue Herausforderungen identifizieren.
Schwerpunktthemen waren grüne Wirtschaft im Kontext der Nachhaltigen Entwicklung und der Armutsbekämpfung sowie die Reform der Institutionen, die sich innerhalb der UNO mit der nachhaltigen Entwicklung beschäftigen.
Wichtigste Ergebnisse
- Fällen eines Grundsatzentscheid zur Schaffung von Nachhaltigkeitszielen (Art. 245 - 251);
- Aufnahme des Themas grüne Wirtschaft in die höchste politische Agenda (Art. 56 - 74);
- Beschluss ein hochrangiges politisches Forum für Nachhaltige Entwicklung zu schaffen (Art. 84 - 86);
- Stärkung des UNO-Umweltprogramm UNEP (Art. 87-90)
Hochrangiges Panel für globale Nachhaltigkeit der UNO (GSP)
Parallel zum offiziellen Vorbereitungsprozess von Rio+20 wurden die Arbeiten des «Secretary General's High Level Panel on Global Sustainability» (GSP) geführt. Dieses hatte zum Auftrag, die Zusammenhänge zwischen den einzelnen globalen Herausforderungen (Armut und Ungerechtigkeiten, irreversible Umweltveränderungen, erhöhter Druck auf Ressourcen, Bevölkerungswachstum, etc.) aufzuzeigen und Wege für eine nachhaltigere Entwicklung zu ermitteln. Unter dem Titel «Resilient People, Resilient Planet: A Future Worth Choosing» ist anfangs 2012 ein Bericht mit 56 konkreten Empfehlungen publiziert worden. Diese gelten als Beitrag des UNO Generalsekretärs zu Rio+20.
Schlussbericht des hochrangigen Panels für globale Nachhaltigkeit der UNO
Letzte Änderung: 08.03.2012 | Grösse: 2769 kb | Typ: PDF
Deutsche Zusammenfassung des Berichts «Resilient People, Resilient Planet»
«Rio+20 vor Ort» - von Ideen zu unterstützen Projekten
Im Anschluss an den Ideen-Aufruf vom Sommer 2011 wurden 6 Projekte ausgearbeitet, die wegen ihrer Originalität und ihrer potenziellen Reproduzierbarkeit durch das Förderprogramm Nachhaltige Entwicklung unterstützt werden. Die Projekte tragen zur umfassenden Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklung bei, sei es aufgrund ihres Nutzens für eine nachhaltige Wirtschaft (z. B. öffentliche Beschaffung, Konsum), sei es aufgrund ihrer Gouvernanz (Synergie zwischen Bildung und Gemeindemanagement, Multidisziplinarität, Erweiterung des Kreises der beteiligten Akteure usw.).
Letzte Änderung: 03.04.2012 | Grösse: 12 kb | Typ: PDF
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