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Modellvorhaben Nachhaltige Siedlungsentwicklung

Interkommunale Zusammenarbeit

Die interkommunale Zusammenarbeit in der Raumplanung wird immer mehr zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für eine geordnete Siedlungsentwicklung (z. B. bei der Festlegung von grösseren Siedlungsentwicklungsgebieten) sowie für zweckmässige Standortentscheide zu Bauten und Anlagen von überkommunaler Bedeutung und Ausstrahlung (z. B. Arbeitsplatzstandorte, Einkaufzentren, Bauten und Anlagen für den Sport, die Erholung und die Freizeit).

Kommunales Siedlungsflächenmanagement

Der Bundesrat hat im Bericht «Strategie Nachhaltige Entwicklung» das Ziel gesetzt, die Siedlungsfläche pro Kopf auf dem heutigen Stand von rund 400 m2 zu stabilisieren. Mit der Plafonierung der Siedlungsfläche pro Kopf ist das Ziel verbunden, das anhaltende Siedlungswachstum in die Fläche zu bremsen und prioritär die vorhandenen hohen Nutzungsreserven im bestehenden Siedlungsgebiet zu nutzen.

Erfahrungsaustausch

Ein schweizweiter Erfahrungsaustausch – in dessen Rahmen auch gemeinsame Veranstaltungen geplant sind – soll zu einem Erkenntnisgewinn auf Bundes-, Kantons- und Gemeindestufe führen und eine Übertragung der Projektergebnisse auf vergleichbare örtliche oder politische Situationen ermöglichen.


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