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Das Thema Zweitwohnungen wird seit Jahren kontrovers diskutiert. Einerseits bieten die Zweitwohnungen ein grosses touristisches Potenzial, das heute zu wenig in Wert gesetzt wird und deshalb vermehrt in die nachhaltige räumliche Entwicklung der Tourismusgebiete integriert werden soll. Andererseits führt die starke Nachfrage nach Zweitwohnungen zur Problematik der «kalten Betten» - die Wohnungen stehen während der meisten Zeit leer. Der begrenzte und empfindliche Landschafts- und Siedlungsraum in den Tourismusgebieten stellt besondere Herausforderungen an die Raumplanung.
Mit der Annahme der Zweitwohnungsinitiative hat sich das Schweizer Volk für eine strenge Beschränkung des Zweitwohnungsbaus ausgesprochen. Das Raumplanungsgesetz muss nun entsprechend angepasst werden. Um die damit verbundenen Fragen zu klären, setzt Bundesrätin Doris Leuthard eine Arbeitsgruppe ein. Diese steht unter der Leitung des Bundesamts für Raumentwicklung (ARE), das auch erste Leitlinien erarbeitet hat, an denen sich Kantone und Gemeinden orientieren können.
Folgende Grundsätze sind zu beachten:
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