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Zweitwohnungen

Mit der Annahme der Zweitwohnungsinitiative haben sich die Schweizer Stimmberechtigen dafür ausgesprochen, den Zweitwohnungsbau zu beschränken. Der Bundesrat hat die Zweitwohnungsverordnung gutgeheissen. Er setzte diese sowie das vom Parlament verabschiedete Bundesgesetz über Zweitwohnungen auf den 1. Januar 2016 in Kraft.

Das Bundesgesetz über Zweitwohnungen, das National- und Ständerat am 20. März 2015 verabschiedet haben, setzt den Verfassungsartikel über die Zweitwohnungen (Art. 75b BV) um, den Volk und Stände am 11. März 2012 in der Abstimmung über die Initiative «Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen!» angenommen haben. Diese Verfassungsbestimmung führt das Gesetz in erster Linie dadurch aus, dass in Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil von über 20 Prozent keine neuen Zweitwohnungen mehr bewilligt werden dürfen.

Zweitwohnungsgesetz und -verordnung

Übergangsbestimmungen Nachweis Zweitwohnungsanteil

Das Verbot für die Erstellung neuer Zweitwohnungen gilt für Gemeinden, in denen der Anteil von Zweitwohnungen mehr als 20 Prozent am gesamten Bestand der Wohnungen beträgt.

Wird bei der Prüfung durch das ARE bestätigt, dass der Zweitwohnungsanteil unterhalb von 20 Prozent liegt, ist die Gemeinde nicht mehr dem Geltungsbereich der Verordnung unterworfen. Gemeinden, die bereits im Anhang der Verordnung über Zweitwohnungen aufgeführt sind, haben jederzeit die Möglichkeit, dem ARE einen entsprechenden Antrag zu stellen.

Ab Januar 2017 erfolgt die Berechnung des Zweitwohnungsanteiles mit den Daten des eidgenössischen Gebäude- und Wohnungsregisters (GWR). Das ARE empfiehlt den Gemeinden im Jahr 2016 die Übergangsfrist dazu zu nutzen, Wohnungen im GWR zu markieren, die gemäss Zweitwohnungsgesetz zum Erstwohnungsanteil zählen. So kann diese Information 2017 in die automatische Auswertung mit einfliessen.

Typ: PDF
Merkblatt Zweitwohnungsnachweis
Gültig ab 24.02.2016 | Grösse: 328 kb | Typ: PDF

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