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Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung 2007-2011

Unter dem Titel «Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung» unterstützte das ARE zwischen 2007 und 2011 gemeinsam mit dem BAFU, BLW und SECO 44 innovative Projekte in neun Themenschwerpunkten. Verteilt über die ganze Schweiz wurden Modellvorhaben in ländlichen Räumen, in Agglomerationen und in stadt-land-übergreifenden Regionen durchgeführt.

Im Rahmen von zwei Ausschreibungsrunden, bei welchen interessierte Kantone, Regionen und Gemeinden sowie private und gemischte Trägerschaften einen Projektantrag einreichen konnten, wurden die Modellvorhaben ausgewählt. Entscheidend für die Auswahl war, dass das Modellvorhaben innovativ ist, eine langfristige Wirkung anstrebt, einen politischen Prozess initiiert und der besseren Abstimmung der verschiedenen Sachpolitiken dient.

Die Übersichtsbroschüre «Neue Wege und Allianzen für die nachhaltige Raumentwicklung» und fünf Fachberichte halten die Ergebnisse der Modellvorhaben fest und geben Anregung für neue Projekte.

Themenschwerpunkte

Zusammenarbeit auf grossregionaler Ebene
Die Bundesstellen haben fünf Modellvorhaben unterstützt, welche auf die Verbesserung der Kooperation und Zusammenarbeit auf grossregionaler Ebene in Städtenetzen und Metropolitanräumen ausgerichtet waren. Und die Ergebnisse lassen sich sehen
Regionale Zusammenarbeit
Immer mehr Bedeutung erlangt die regionale Zusammenarbeit über Gemeinde- und Kantonsgrenzen hinaus. Vier Modellvorhaben, von denen sich zwei auch im Stadt-Land-Kontext verorten lassen, haben sich dieser Beziehungen angenommen.
Koordination räumlicher Funktionen: Landmanagement
Wo beim Boden Knappheit herrscht, sind Nutzungen erst recht sorgfältig zu planen. Besonders deutlich zeigt sich dies im Schweizer Mittelland: In vielen Regionen stehen unterschiedliche Nutzungen in Konkurrenz untereinander.
Nutzen-Lastenausgleichssysteme
Die Thematik des Nutzen-Lastenausgleichs ist von grosser Bedeutung für die Regionalentwicklung in der Schweiz. Bisher sind aber erst wenig konkrete Erfahrungen vorhanden.
Aufwertung und Inwertsetzung von Natur und Landschaft
In den vier Modellvorhaben dieses Themenbereichs wurden neue Wege getestet, wie Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung besser erhalten, aber angepasst genutzt werden können.
Erneuerbare Energien
Die Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen ist eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts: Derzeit werden in der Schweiz immer noch rund 80 Prozent des Energiebedarfs aus nicht erneuerbaren Energiequellen gedeckt, wodurch Umwelt und Klima erheblich belastet werden.
Nachhaltiger ländlicher Tourismus
Der ländliche Tourismus trägt insbesondere dann zur langfristigen – und damit nachhaltigen – Wertschöpfung bei, wenn sich die touristischen Angebote an den vorhandenen Ressourcen orientieren.
Nutzungspotentiale für eine Siedlungsentwicklung nach innen
Noch immer wächst die Siedlungsfläche in der Schweiz rasant. Die sieben Modellvorhaben haben verschiedene Ansätze getestet, um die Siedlungsentwicklung nach innen zu fördern.
Strategische Teilgebiete der Agglomerationen
Ein wichtiger Erkenntnisgewinn ist bei Modellvorhaben zu erwarten, die Teilgebiete mit strategischer Bedeutung in Agglomerationen betreffen.

Publikationen

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