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Revision des Raumplanungsgesetzes (RPG) - 1. Etappe

In verschiedenen Kantonen und Gemeinden sind die Bauzonen zu gross. Das führt dazu, dass Gebäude oft weitab von den Ortszentren erstellt werden. Damit wächst die Zersiedelung. Um dies zu ändern, wurde das Raumplanungsgesetz revidiert. Es bremst Landverschleiss und Bodenspekulation: Zu grosse Bauzonen werden verkleinert, bestehende Baulandreserven besser genutzt. Das garantiert eine kompaktere Siedlungsentwicklung, schont die Landschaft und hält die Schweiz als Wohn- und Arbeitsort attraktiv.

Bundesrat setzt revidiertes Raumplanungsgesetz in Kraft

Der Bundesrat hat beschlossen, das teilrevidierte Raumplanungsgesetz und die revidierte Raumplanungsverordnung auf den 1. Mai 2014 in Kraft zu setzen. Die Revision sieht Massnahmen gegen die Zersiedelung vor, lockert die Bedingungen zur Errichtung von Solaranlagen und präzisiert die Bestimmungen zur Pferdehaltung in der Landwirtschaftszone.

Bauzonendimensionierung und Solaranlagen 

Mit der neuen Raumplanungsverordnung, den dazugehörigen technischen Richtlinien zu den Bauzonen sowie einer Ergänzung des Leitfadens für die kantonale Richtplanung wird die vom Volk am 3. März 2013 angenommene Revision des Raumplanungsgesetzes umgesetzt. Diese drei Instrumente sollen vor allem der Lenkung der Siedlungsentwicklung nach innen dienen. Gleichzeitig wird die Erstellung von Solaranlagen unter bestimmten Voraussetzungen bewilligungsfrei.

Typ: PDF
Raumplanungsgesetz (RPG): Änderung vom 15. Juni 2012
Raumplanungsgesetz Teilrevision
Gültig ab 15.06.2012 | Grösse: 109 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Raumplanungsverordnung (RPV): Änderung vom 2. April 2014
Gültig ab 02.04.2014 | Grösse: 125 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Technische Richtlinien Bauzonen (TRB)
Gültig ab 17.03.2014 | Grösse: 338 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Ergänzung des Leitfadens Richtplanung (E-LRP)
Gültig ab 10.03.2014 | Grösse: 290 kb | Typ: PDF

Hintergrunddokumentation zur Bauzonendimensionierung

Die Ausscheidung von Bauzonen liegt grundsätzlich in der Kompetenz der Kantone und Gemeinden. Der Bund macht insbesondere Vorgaben zur maximalen Grösse der Bauzonen. Ein wichtiger Wert bei der Beurteilung der Grösse der Bauzonen eines Kantons ist die Auslastung. Nachfolgend finden sich eine Musterrechnung, die auf den statistischen Zahlen von 2012 basiert, sowie weitere Grundlagendokumente, auf die in den oben aufgeführten Ausführungsinstrumenten verwiesen wird.

Typ: PDF
Auslastung Wohn-, Misch- und Zentrumszonen: Musterberechnung Bund für die Periode 2012-2027
Daten aus der Bauzonenstatistik, aus STATPOP und STATENT, Stand 31.12.2011 bzw. 01.01.2012
Gültig ab 01.01.2012 | Grösse: 74 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Eidgenössische Volkszählung 2000, Die Raumgliederungen der Schweiz, BFS 2005
Gültig ab 01.07.2005 | Grösse: 7696 kb | Typ: PDF

Typ: PDF
Minimale Geodatenmodelle, Bereich Nutzungsplanung - Modelldokumentation
Gültig ab 12.12.2011 | Grösse: 593 kb | Typ: PDF

Typ: XLS
Die Raumgliederungen der Schweiz 2012
Gemeindestand 1. Januar 2012
Gültig ab 01.01.2012 | Grösse: 634 kb | Typ: XLS

Pferdehaltung in der Landwirtschaftszone

Mit der revidierten Raumplanungsverordnung werden die vom Parlament am 22. März 2013 beschlossenen Bestimmungen zur Pferdehaltung in der Landwirtschaftszone präzisiert. Ziel ist es, die Pferdehaltung für landwirtschaftliche Gewerbe wie auch für die in der Landwirtschaftszone betriebene Hobbytierhaltung zu erleichtern.

Typ: PDF
Raumplanungsgesetz (RPG): Änderung vom 22. März 2013
Pferdehaltung in der Landwirtschaftszone
Gültig ab 22.03.2012 | Grösse: 103 kb | Typ: PDF

Art. 16a bis und 24e RPG
Typ: PDF
Raumplanungsverordnung (RPV): Änderung vom 2. April 2014
Gültig ab 02.04.2014 | Grösse: 125 kb | Typ: PDF

Art. 34b und 42b RPV

Weitere Informationen

Typ: PDF
Mehrwertabgabe gemäss Artikel 5 Raumplanungsgesetz
Artikel von Dr. Maria Lezzi, Direktorin des ARE, Blätter für Agrarrecht, Heft 3/3 2014
Letzte Änderung: 25.02.2015 | Grösse: 2413 kb | Typ: PDF


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