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Geschichte des Mikrozensus zum Verkehrsverhalten
Der Mikrozensus zum Verkehrsverhalten wurde 1974 zum ersten Mal durchgeführt mit dem Ziel, detaillierte Informationen über das Verkehrsverhalten der Schweizer Wohnbevölkerung zu erheben. Wegen dem starken Verkehrswachstum der 50er und 60er Jahre, reichten die konventionellen Verkehrszählungen als Grundlagen der Verkehrspolitik nicht mehr aus. Und in den Volkszählungen wurden bisher einzig Angaben zum Pendlerverkehr erhoben.
| Jahr | Stichprobe | Zeitpunkt | Methode | Schwerpunkt |
| 1974 | 2'114 Haushalte, Personen ab 6 Jahren | 1 Stichtag, Herbst | Kombination von schriftlicher und persönlicher Befragung | Zeitbudgetstudie mit Erfassung aller Tagesaktivitäten |
| 1979 | 2000 Haushalte, Personen ab 14 Jahren | 2 Stichtage, Herbst | ||
| 1984 | 3'513 Haushalte, Personen ab 10 Jahren | 1 Stichtag, Frühjahr | Schriftliche Befragung | Wegekonzept in Anlehnung an die KONTIV-Erhebung in Deutschland |
| 1989 | 20'472 Haushalte, Personen ab 10 Jahren | |||
| 1994 | 16'570 Haushalte 18'020 Personen ab 6 Jahren | 1 Stichtag über das ganze Jahr verteilt
| Computer-gestützte telefonische Befragung (CATI-Technik) | Grundlage bildet das Etappenkonzept |
| 2000 | 27'918 Haushalte 29'407 Personen ab 6 Jahren | |||
| 2005 | 31'950 Haushalte 33'390 Personen ab 6 Jahren | Unverändertes Etappenkonzept, aber erstmals mit Geokodierung während des Interviews | ||
| 2010 | 59'971 Haushalte 62'868 Personen ab 6 Jahren | Unverändertes Etappenkonzept, Geokodierung aber erstmals mit Geo-Routing während des Interviews |
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