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Verkehrserschliessung und Erreichbarkeit in der Schweiz

Die Beziehungen zwischen Infrastrukturausbauten und räumlicher Entwicklung sind mannigfaltig, die Wechselwirkungen und Wirkungsstärken entsprechend komplex. Transportsysteme wurden primär gebaut, um die Wirkungsradien der Menschen wie auch der Industrie zu erweitern, den kulturellen Austausch zu ermöglichen, Handel zu treiben und so den Wohlstand zu erhöhen. Veränderungen der Strukturen im räumlichen System können durch die Quantifizierung der sich verändernden Erschliessung und Erreichbarkeiten gemessen werden.

Gute Erreichbarkeit kann zu einer erhöhten Standortgunst eines Ortes beitragen. So werden Individuen ihre Entscheidung bezüglich Wahl des Standortes für Wohnen und Arbeiten aber auch hinsichtlich der Unternehmensstandortwahl aufgrund der Zugangsmöglichkeiten zu Angeboten oder Kunden abhängig machen. Entsprechend ist die Verkehrserschliessung für die Herausbildung von Landnutzungsmustern von zentraler Bedeutung.

Die Lokalitäten des Wohnens, der Arbeit, des Güterangebotes aber auch der Freizeit liegen heute oft weiter entfernt denn je. Dies führt zu weitreichenden Auswirkungen auf das Verkehrsaufkommen,  die Netzbelastungen auf Strasse und Schiene sowie zu Veränderungen der Siedlungs- und Raumstruktur. Unter diesen Aspekten unterliegen der Wirkungszusammenhänge zwischen Verkehrsinfrastrukturen und den räumlichen Strukturen seit jeher, in jüngster Zeit aber verstärkt, einem breiten Interesse seitens der Verkehrs- und Regionalpolitik, aber auch der Raumplanung.


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