Beginn Inhaltsbereich
Verkehrspolitik
Die Zukunft der Mobilität liegt in einem energie- und raumsparenden Verkehrsangebot, das zugleich den wirtschaftlichen und sozialen Erfordernissen des Landes entspricht.
Das stetig wachsende Verkehrsaufkommen stellt die Verkehrsplanung und -infrastruktur vor immer neue Herausforderungen. Bei deren Bewältigung orientiert sich die schweizerische Verkehrspolitik am Grundsatz der Nachhaltigkeit. Das bedeutet, die Verkehrsinfrastruktur so auszugestalten, dass die erforderliche Mobilität wirtschaftlich tragbar und effizient bewältigt wird. Dabei haben im Sinne des Service public alle Bevölkerungsgruppen und Landesteile Anrecht auf ein funktionierendes Verkehrssystem. Denn Bewegungsfreiheit darf kein Vorrecht sein, von dem beispielsweise ältere oder behinderte Menschen ausgeschlossen sind. Gleichzeitig muss die Verkehrspolitik dafür sorgen, dass die Mobilität unsere natürlichen Lebensgrundlagen nicht zerstört und die Verkehrssicherheit erhöht wird. Um diese Ziele zu erreichen, braucht es einerseits das Fachwissen der einzelnen Verkehrsämter (ASTRA, BAV, BAZL) und andererseits ein Querschnittsamt, welches die Gesamtverkehrssicht und die Koordinationsfunktion wahrnimmt sowie das Fachwissen der Raumordnung einbringt. Diese Funktionen nimmt das ARE wahr.
Koordinationskonferenz Verkehr (KKV)
Die KKV ist das für den Verkehrsbereich oberste interne Koordinationsgremium des UVEK. Sie wurde im Februar 2000 konstituiert. Die Aufgaben sind:
- Strategische Bearbeitung verkehrspolitisch wichtiger Geschäfte; frühzeitige Erkennung von Problemfeldern und Chancen
- Sicherstellung einer koordinierten Verkehrspolitik innerhalb des UVEK
- Einbezug der Querschnittsbereiche Umwelt, Raum und Energie in die Verkehrspolitik
Ende Inhaltsbereich