Arbeitsorgane und -gruppen der Alpenkonvention

Die Alpenkonvention setzt sich im Wesentlichen aus drei Organen zusammen:

  • Die Alpenkonferenz fasst Beschlüsse auf Ministerebene. Sie findet alle zwei Jahre im Land statt, das den Vorsitz inne hat.
  • Der Ständige Ausschuss bereitet die Beschlüsse vor und koordiniert die Umsetzung. Am Ständigen Ausschuss nehmen neben den nationalen Delegationen aller Vertragsstaaten auch die Beobachterorganisationen teil. Das sind NGOs oder Vereinigungen, die sich um den Schutz und die Entwicklung des Alpenraums bemühen. Der Ständige Ausschuss trifft sich halbjährlich.
  • Der Überprüfungsausschuss kontrolliert die Umsetzung. Er setzt sich aus Vertretern der Mitgliedsstaaten zusammen und tagt in der Regel halbjährlich.

Unterstützung erhalten diese Organe durch das Ständige Sekretariat und durch thematische Arbeitsgruppen und Plattformen.

In Arbeitsgruppen gemeinsam Lösungen entwickeln

Die Arbeitsgruppen und Plattformen der Alpenkonvention befassen sich mit der nachhaltigen Entwicklung im Alpenraum. Sie helfen der Alpenkonferenz und dem Ständigen Ausschuss der Alpenkonvention bei der Entscheidungsfindung und Beschlussfassung, indem sie Umsetzungsmassnahmen und Handlungsempfehlungen zu wichtigen Themen und aktuellen Herausforderungen erarbeiten. Aktiv sind im Moment:

  • Arbeitsgruppe Verkehr (urban mobility, soft mobility)
  • Plattform Naturgefahren (PLANALP)
  • Plattform Ökologischer Verbund
  • Plattform Wasserwirtschaft im Alpenraum
  • Plattform Grosse Beutegreifer, wildlebende Huftiere und Gesellschaft (WISO)
  • Arbeitsgruppe Makro-regionale Strategie für die Alpen
  • Plattform Berglandwirtschaft
  • Arbeitsgruppe Bergwald
  • Arbeitsgruppe Nachhaltiger Tourismus

Die Arbeitsgruppen und Plattformen erhalten ihr Mandat jeweils für zwei Jahre von der Alpenkonferenz.

https://www.are.admin.ch/content/are/de/home/laendliche-raeume-und-berggebiete/internationale-zusammenarbeit/alpenkonvention/arbeitsorgane-und--gruppen-der-alpenkonvention.html