Genfer Hochschule hepia gewinnt Ideenwettbewerb des UVEK

Bern, 31.10.2014 - Im Frühling dieses Jahres lancierte Bundesrätin Doris Leuthard den Wettbewerb «morgen? Die Schweiz». Studierende von fünf Fachhochschulen waren dazu aufgerufen, Vorstellungen vom Leben im Jahr 2035 zu entwickeln und bildlich darzustellen. Eine Jury unter dem Präsidium der UVEK-Vorsteherin erkor das Projekt „Swisstopia“ der Haute école du paysage, d'ingénierie et d'architecture (hepia) aus Genf zum Sieger.

Wie sieht die Schweiz in zwanzig Jahren aus? Für einmal ging diese Frage nicht an professionelle Prognostiker, sondern an fünf ausgewählte Fachhochschulen aus allen Landesteilen (siehe Kasten). Unter dem Präsidium von Bundesrätin Doris Leuthard beurteilte eine Jury (siehe Kasten) die eingereichten Projekte. Die Studierenden lösten die Wettbewerbsaufgabe, Vorstellungen einer zukünftigen Schweiz zu entwickeln, auf ganz unterschiedliche Weise.

Nach intensiver Diskussion kürte die Jury die Haute école du paysage, d'ingénierie et d'architecture de Genève (hepia) von der Haute Ecole Spécialisée de Suisse occidentale mit ihrem Wettbewerbsprojekt „Swisstopia“ zur Gewinnerin. Der Beitrag der hepia entwickelt gemäss der Beurteilung der Jury auf hervorragende Weise Lösungen zu einem wichtigen künftigen Feld der Stadtentwicklung: die besiedelte Landschaft. Die Verfasserinnen und Verfasser hätten Mut bewiesen, indem sie den Wunsch eines Teils der Bevölkerung aufnehmen, sich in einer produktiven Landschaft aufzuhalten. Zudem zeugte die Präsentation vor der Jury davon, dass sich die Studentinnen und Studenten mit ihrem Beitrag identifizieren und ihre Zukunft mitgestalten wollen. Ausserdem vertreten sie in ihrem Beitrag bestimmte Werte. Deshalb überzeugten sie die Jury auch als Team.

Die Wettbewerbsbeiträge sind für das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) von besonderem Interesse, da dieses als Infrastrukturdepartement die künftige Ausgestaltung der Schweiz entscheidend mitprägen wird. Nach Möglichkeit sollen die Beiträge der Öffentlichkeit zu einem späteren Zeitpunkt zugänglich gemacht werden.

Folgende Hochschulen haben am Wettbewerb teilgenommen
Hochschule für Technik Rapperswil (HSR), Fachhochschule Ostschweiz (FHO)
Hochschule Luzern – Design & Kunst (HSLU), Fachhochschule Zentralschweiz
Hochschule für Gestaltung und Kunst (HGK), Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW)
Haute école du paysage, d'ingénierie et d'architecture de Genève (hepia), Haute école spécialisée de Suisse occidentale (HES-SO)
Dipartimento ambiente costruzioni e design (DACD), Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI)

Die Jury
Bundesrätin Doris Leuthard, Vorsteherin UVEK, Jury-Präsidentin
Michael Künzle, Winterthurer Stadtpräsident
Isidor Baumann, Ständerat, Präsident Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete SAB
Stefan Cadosch, Präsident Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein SIA
Kees Christiaanse, Professor für Architektur und Städtebau, ETH Zürich
Claudia Knapp, freischaffende Kulturjournalistin, Mitglied Stiftungsrat Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia
Daniel Müller-Jentsch, Projektleiter Avenir Suisse
Suzanne Wolff, Präsidentin Mirador Foundation, Mitglied Stiftungsrat WWF Schweiz


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