Nachhaltigkeitsbericht EURO 2008

Die Fussballeuropameisterschaft UEFA EURO 2008 war die erste Fussballgrossveranstaltung mit einem integrierten Nachhaltigkeitsmanagement und bietet damit auch eine Richtschnur für künftige (Fussball-)Grossveranstaltungen.  Das zugrunde liegende Nachhaltigkeitskonzept orientierte sich an den drei Zieldimensionen der Nachhaltigen Entwicklung – Umwelt, Wirtschaft und Soziales/Kultur – und enthielt für zwölf Themenbereiche knapp 60 Massnahmen. An der Umsetzung der Massnahmen waren sowohl die Turnierorganisatorin Euro 2008 SA als auch die öffentliche Hand, insbesondere die Austragungsländer und -städte, sowie private Organisatoren beteiligt.

Der im November 2008 erschienene Nachhaltigkeitsbericht legt Rechenschaft darüber ab, wie die gesetzten Ziele erreicht wurden, und formuliert Empfehlungen für künftige (Sport-)Grossveranstaltungen. Insgesamt wurden die gesetzten Ziele erreicht. Beispielhaft sind die Erfolge in den Bereichen Verkehr (Anteil an öffentlichem Verkehr von 65 % im Fernverkehr und 80 % im Nahverkehr) und Energie (weitgehende Versorgung mit «naturemade star»-Ökostrom). Aber auch im sozialen Bereich gab es zahlreiche Projekte: So konnten beispielsweise blinde und sehbehinderte Menschen mit Hilfe von Audiokommentaren die Spiele live im Stadion miterleben.

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