Co-Creation Labs

Die Co-Creation Labs erlauben eine Vertiefung in aktuelle und spannende Projekte und Initiativen. Mit Interessierten aus allen relevanten Akteursgruppen bringen sie sich in einen partizipativen Prozess ein für die Weiterentwicklung von bestehenden Lösungsansätzen oder der Entwicklung von neuen Ideen. Die Projekteigner erhalten ihrerseits wertvolle Rückmeldungen und thematische Inputs für die weitergehenden Arbeiten.

An der Tagung stehen 10 Co-Creation Labs zur Auswahl.


1. Inklusion/Exklusion messen

Welche Indikatoren eignen sich, um Inklusion und Exklusion auf lokaler Ebene zu messen?

Für die Messung der Fortschritte hin zu einer inklusiven Gesellschaft braucht es aussagekräftige Indikatoren und zweckmässige Daten. Ziel des Labs ist es, die Messung von Inklusion und Exklusion zu diskutieren und aussagekräftige Indikatoren für die lokale Ebene vorzuschlagen.

Logo Lab 01: Inklusion/Exklusion messen
  • Laure Alizée Tallent, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Projektleiterin Cercle Indicateurs, Bundesamt für Statistik BFS
  • Anne Boesch, wissenschaftliche Mitarbeiterin, Bundesamt für Statistik BFS

www.bfs.admin.ch

Zweisprachig (ohne Simultanübersetzung)

2. Diskriminierungsfreier Zugang zur Arbeit

Welches sind gute Praktiken im Bereich Arbeitsintegration?

Interaktiver Workshop mit Vorstellung von drei Projekten im Bereich der Arbeitsintegration auf kantonaler/kommunaler Ebene. Diskussion zu zwei Hauptfragen: Wie können diese Praktiken für andere Zielgruppen repliziert werden? Welche Rolle spielen Kantone und Gemeinden?

Logo Lab 02: Diskriminierungsfreier Zugang zur Arbeit
  • Philippe Salomon, Direktor, Déclics Déclencheurs d’avenirs– Insertion professionnelle par le biais d’activités à caractère écologique
  • Aline Robert, Direktorin, association CAP Conseil & Accompagnement professionnel – Insertion professionnelle des femmes migrantes
  • Nicole Bertherin, Programmleiterin, Impulse – Mentoring für Menschen mit Behinderung
  • Valérie Berset Bircher, Botschafterin, Leiterin der Abteilung Internationale Arbeitsfragen, SECO

www.declics.ch
www.cap-pro.ch/bilan-de-competences-et-dorientation
www.impulse.swiss/mentoringbehinderung

Zweisprachig (mit Simultanübersetzung)

3. Tourismus und Freizeit für alle

Wie können Städte und Gemeinden einen inklusiven Tourismus unterstützen?

Von inklusivem Tourismus profitieren alle. Die innovativsten Projekte werden vorgestellt und zeigen auf, wie Tourismus einen Beitrag zur Agenda 2030 leistet. Herausforderungen und Lösungsansätze werden diskutiert, um einen Mehrwert auch für Städte & Gemeinden zu schaffen.

Logo Lab 03: Tourismus & Freizeit für alle

4. «Flüchtling» oder «Bewohner» – die Macht der Worte

Wie lässt sich vermeiden, dass Personen anhand von Bezeichnungen definiert werden?

Behindern Bezeichnungen wie «Migrant» oder «Rentnerin» die Inklusion? Wie können solche Etiketten vermieden werden, sodass jede ihren und jeder seinen Platz findet? Das Projekt «Nouveaux jardins» zeigt auf, wie dies in der Praxis umgesetzt werden kann.

Logo Lab 04: «Flüchtling» oder «Bewohnerin» – die Macht der Worte
  • Marc Caverzasio, Projektleiter, Hilfswerk der evangelischen Kirchen Schweiz HEKS

www.eper.ch/nouveauxjardins

Französisch mit Simultanübersetzung

5. Die Zukunft mitgestalten

Wie erschaffen wir gemeinsam Visionen für ein tatsächlich inklusives und nachhaltiges Zusammenleben?

Um eine nachhaltigere und gerechtere Zukunft zu kreieren, müssen wir uns diese zuerst vorstellen können und sicherstellen, dass alle Akteure diese Vision mitgestalten und mittragen. Wir zeigen, wie partizipative und inklusive Methoden wie zum Beispiel Dialog oder Social Labs uns dabei helfen können.

Logo Lab 05: Die Zukunft mitgestalten
  • Daniel auf der Mauer, Konfliktberatung & Group Facilitation, collaboratio helvetica
  • Sarah Friederich, Facilitation & Community Building, collaboratio helvetica

Collaboratio helvetica unterstützt den Wandel hin zu mehr ökologischer Verantwortung, Menschlichkeit und Gemeinwohl, indem sie engagierte Personen vernetzt, innovative Partizipationsansätze vermittelt und Raum schafft für Kollaboration und das Testen von neuen Lösungsansätzen.

www.collaboratio.ch

Deutsch mit Simultanübersetzung

6. Rock your llife – Gestalte dein Leben

Wie gestalten wir die Übergänge in neue Lebensabschnitte?

ROCK YOUR LIFE! fördert schweizweit wirkungsvolle Mentoring-Beziehungen zwischen Jugendlichen und jungen Erwachsenen und setzt sich damit für Bildungsgerechtigkeit ein. Wir diskutieren, wie diese Grundhaltung gelingender Beziehungen nachhaltig entwickelt und aufrechterhalten werden kann.

Logo Lab 06: Rock Your Life! – Gestalte dein Leben
  • Melanie Rolli und Lilian Weber, Co-Geschäftsführerinnen, ROCK YOUR LIFE! Schweiz GmbH
  • Thomas Iten, Gemeindepräsident, Ostermundigen
  • Daniel Roth, Geschäftsführer, Akzentra GmbH Bern

www.schweiz.rockyourlife.org

Zweisprachig (ohne Simultanübersetzung)

7. Leichte Sprache

Zugang zu Information für alle? Leichte Sprache als Hilfsmittel.

Die leichte Sprache ermöglicht selbstständiges Erfassen von komplexen Informationen. Davon profitieren Menschen mit geringen Lesekompetenzen, wenig Sprachkenntnissen, Lernschwierigkeiten oder Menschen mit einer geistigen Behinderung. Das Lab stellt vor, wie man vorgehen kann und diskutiert die Rollen und Verantwortlichkeiten der verschiedenen Akteure.

Logo Lab 07: Leichte Sprache
  • Jasmin Cahannes, wissenschaftliche Mitarbeiterin Kommunikation, Eidgenössisches Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen EBGB

www.ebgb.ch
EBGB: Informationen in leichter Sprache
EBGB: Faktenblatt zur leichten Sprache

Zweisprachig (ohne Simultanübersetzung)

8. Family Equality

Regenbogenfamilien. Gehören sie dazu? Was Behörden dafür tun können.

Regenbogenfamilien sind Familien, in denen sich mindestens ein Elternteil als lesbisch, schwul, bisexuell, trans* oder queer versteht. 30'000 Kinder in der Schweiz leben in Regenbogenfamilien. Wir diskutieren Möglichkeiten von Städten und Gemeinden, Familienvielfalt anzuerkennen und sichtbar zu machen.

Logo Lab 08: Family Equality
  • Maria von Känel, Geschäftsführerin, Dachverband Regenbogenfamilien
  • Shelley Berlowitz, Projektleiterin, Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich

www.regenbogenfamilien.ch
www.stadt-zuerich.ch

Deutsch mit Simultanübersetzung

9. Flüchtlingsunterbringung plus

Lässt sich mit baulichen Kombinationen Mehrwert für alle schaffen? Wie?

Mit FOGO-Leben am Vulkanplatz kombiniert die Stadt Zürich eine Wohnsiedlung für Geflüchtete mit Ateliers, studentischem Wohnen, Gastronomie und einem Spielplatz. Ausgehend von FOGO diskutieren wir Konzepte und bauliche Möglichkeiten, inklusive Flüchtlingsunterbringung als Motor für Quartierentwicklung zu nutzen.

Logo Lab 09: Flüchtlingsunterbringung plus
  • Evelyn Lobsiger-Kägi, Institut für Nachhaltige Entwicklung INE, ZHAW
  • Thomas Schmutz, Kommunikation und gesellschaftliche Diversität, Asylorganisation
  • Harry Spiess, Institut für Nachhaltige Entwicklung INE, ZHAW
  • Sophie Welter, Projektleiterin FOGO, Asylorganisation

www.fogo.ch

Deutsch mit Simultanübersetzung

10. Regionale Nachhaltigkeitsnetzwerke

Kann das Westschweizer Netzwerk Coord21 als Beispiel für die regionale Koordination dienen?

Coord21 ist ein Zusammenschluss von Kantonen und Gemeinden aus der Romandie und dem Tessin, die sich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Der Verein fördert den Erfahrungsaustausch und initiiert gemeinsame Projekte. Am Beispiel von Coord21 diskutiert dieses Lab, inwiefern sich ein solcher Netzwerkansatz für die Umsetzung einer nachhaltigen Entwicklung in den Regionen der Schweiz eignet.    

Logo Lab 10: Regionale Nachhaltigkeitsnetzwerke
  • Eric Nanchen, Direktor, Stiftung für die nachhaltige Entwicklung der Bergregionen FDDM, Kanton Wallis
  • Guillaume de Buren, Leiter Fachstelle für nachhaltige Entwicklung, Kanton Waadt

www.coord21.ch

Französisch mit Simultanübersetzung

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