Bauzonen

In der Schweiz darf grundsätzlich nur innerhalb von Bauzonen gebaut werden. Diese belegen gemäss Bauzonenstatistik 2017 eine Gesamtfläche von  232 038 Hektaren. Davon sind weit über achtzig Prozent bereits überbaut.

Fast 95% der Bevölkerung (dies entspricht 8 Millionen Personen) leben innerhalb von Bauzonen, wobei der Anteil je nach Gemeindetyp unterschiedlich ist:

Einwohner innerhalb der Bauzonen nach Gemeindetypen BFS (in Prozenten)
Einwohner innerhalb der Bauzonen nach Gemeindetypen BFS (in Prozenten)
© ARE

Die Bauzonenfläche (überbaut und unüberbaut) beträgt durchschnittlich 291 m2 pro Einwohner.

In der Schweiz gab es 2017 232 038 Hektaren Bauzonen. Fast die Hälfte davon sind Wohnzonen (46 %). Weitere bedeutende Zonentypen sind die Arbeitszonen (14 %), die Mischzonen (11 %) sowie die Zentrumszonen (11 %) und die Zonen für öffentliche Nutzungen (11 %).

Etwa ein Siebtel der Bauzonen ist noch unüberbaut. Die noch nicht überbauten Bauzonen bieten theoretisch Platz für weitere 1 bis 1.7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. Eine zu grosszügige Ausscheidung von Bauzonen widerspricht dem Grundsatz des haushälterischen Umgangs mit dem Boden.

Die Fläche der noch nicht überbauten Bauzonen ist in einigen Kantonen und Regionen  zu gross, da mehr als der gesetzlich festgelegte Bedarf für die nächsten 15 Jahre gedeckt wird. Die unüberbauten Bauzonenflächen liegen überdies oft in ländlichen Gebieten, insbesondere in Agrar- und Tourismusgemeinden. In den dicht besiedelten Agglomerationen mit hoher Wachstumsdynamik und entsprechend hoher Nachfrage ist verfügbares Land hingegen ein knappes Gut. Die Bauzonenstatistik wird alle 5 Jahre neu erhoben.

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