RPG 1: Umsetzung der Siedlungsentwicklung nach innen

Die Kantone sind an der Umsetzung der Vorgaben des revidierten Raumplanungsgesetzes (RPG) – in enger Zusammenarbeit und Diskussion mit ihren Regionen und Gemeinden. Das Gesetz will, dass die künftige Siedlungsentwicklung in erster Linie in den bestehenden Bauzonen erfolgt. Der Paradigmenwechsel stellt die Kantone vor anspruchsvolle Aufgaben.

Die Kantone haben ab Inkraftreten des revidierten Gesetzes am 1. Mai 2014 fünf Jahre Zeit, um ihre Richtpläne anzupassen. Anschliessend folgt die Umsetzung der Richtplanvorgaben in der Nutzungsplanung. Dabei stellt sich insbesondere die Frage, wie die angestrebte qualitativ hochstehende Verdichtung erreicht werden kann.

Kantonale Richtpläne

Der Richtplan ist das zentrale Steuerungsinstrument der Kantone. Er stimmt die raumwirksamen Tätigkeiten aller staatlichen Ebenen im Hinblick auf die anzustrebende Entwicklung ab.

Revision Raumplanungsgesetz - 1. Etappe (RPG 1)

Das revidierte Raumplanungsgesetz sorgt für einen haushälterischen Umgang mit dem Boden.

Siedlungsentwicklung nach innen

Noch immer wächst die Siedlungsfläche in der Schweiz rasant. Sollen die landwirtschaftlichen Qualitäten und Freiräume erhalten bleiben, gilt es, die vorhandenen Siedlungsflächen besser zu nutzen.

Bauzonen

In der Schweiz darf grundsätzlich nur innerhalb von Bauzonen gebaut werden. Diese belegen eine Gesamtfläche von rund 232 038 Hektaren. Davon sind weit über achtzig Prozent bereits überbaut.

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