Zersiedelungsinitiative

Am 10. Februar 2019 stimmen Volk und Stände über die Volksinitiative «Zersiedelung stoppen – für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung (Zersiedelungsinitiative)» ab. Diese will die Gesamtfläche der Bauzonen in der Schweiz einfrieren. Der Bundesrat empfiehlt, sie abzulehnen: Ein starrer Bauzonen-Stopp ignoriert die Bedürfnisse von Bevölkerung und Wirtschaft sowie kantonale und regionale Unterschiede. 

Zersiedelungsinitiative - Abstimmung vom 10. Februar 2019

Boden ist in der Schweiz nicht unbeschränkt verfügbar. Daher hat das Volk mit dem revidierten Raumplanungsgesetz beschlossen, dass Bauzonen nur noch dem voraussichtlichen Bedarf für 15 Jahre entsprechen dürfen. Zu grosse Bauzonen müssen verkleinert werden. So lässt sich Kulturland zurückgewinnen. Die Kantone sind mit Hochdruck daran, die strengeren Vorgaben umzusetzen – und so für einen besseren Schutz von Natur und Landschaft zu sorgen. Dazu müssen sie die Richtpläne anpassen und vom Bundesrat bis Ende April 2019 genehmigen lassen. 

Gute Beispiele gegen die Zersiedelung

Die Kantone und Gemeinden sind daran, griffige Massnahmen gegen die Zersiedelung umzusetzen.

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