Freiräume in Agglomerationen

Die Menschen in Städten und Agglomerationen beanspruchen immer mehr Raum. Umso wichtiger ist die Sicherung und Aufwertung von Freiräumen. Sie sind für die Lebensqualität unserer Siedlungen und Naherholungsgebiete essenziell.

Bild der Liegenschaft Fröschmatt (Stadt Bern)
Bei der Sanierung der Liegenschaft Fröschmatt (Stadt Bern) wurde auch der Aussenraum neu gestaltet. Er erfüllt nun vielseitige Bedürfnisse der Mieterschaft und bietet zugleich Raum für eine reichhaltige Biodiversität (Pilotprojekt).
© R. Camenzind

Freiräume erfüllen viele Aufgaben: Sie sind Spiel- und Begegnungsorte, bieten Naturerlebnisse, dienen unserer Freizeit, dem Sport und der Bewegung. Sie werden vom Verkehr, der Wald- und Landwirtschaft genutzt, ermöglichen einen Klimaausgleich und es braucht sie zur Erhaltung der Biodiversität. Die Vielseitigkeit der Freiräume kann nur zum Tragen kommen, wenn ihre Entwicklung in eine Gesamtsicht eingebettet wird. Deshalb haben die Bundesämter für Raumentwicklung (ARE), Wohnungswesen (BWO), Strassen (ASTRA), Umwelt (BAFU), Gesundheit (BAG), Sport (BASPO) und Landwirtschaft (BLW) in Zusammenarbeit mit Kantons- und Gemeindevertretern einen Leitfaden zur Freiraumentwicklung in Agglomerationen herausgegeben.

Freiraumentwicklung in Agglomerationen fördern

Neun Vorhaben setzen sich mit den vielfältigen Funktionen von Freiräumen in der Siedlung und in den Naherholungsgebieten der Agglomerationen auseinander. Freiräume dienen unter anderem der Erholung, Bewegung und Sport, dem Langsamverkehr sowie Natur und Landschaft.

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