Schwerpunkte: Klima, nachhaltiger Verkehr und Alpenstädte

Klima, nachhaltiger Verkehr und Alpenstädte – diese drei Schwerpunkte hat die Schweiz für ihren Vorsitz der Alpenkonvention gewählt. Zu diesen Themen finden 2021 und 2022 verschiedene Veranstaltungen und Projekte statt.

Foto von Brig
Alpenstadt Brig-Glis
© David Schweizer

Der rote Faden, der sich durch die beiden Vorsitzjahre zieht, ist das Klima. Die Schweiz wird sich für einen nachhaltigen Verkehr einsetzen, nachhaltiges Bauen und Sanieren im Alpenraum fördern sowie aufzeigen, wie sich Alpenstädte mit raumplanerischen Massnahmen an den Klimawandel anpassen können.

Klima

Die Alpenkonvention hat sich mit dem Alpinen Klimazielsystem 2050 und dem Klimaaktionsplan 2.0 klimaneutrale und klimaresiliente Alpen 2050 zum Ziel gesetzt. Die Schweiz trägt dazu bei, dieses Ziel zu erreichen und sieht dafür verschiedene Projekte vor, darunter die alpenweite Aktion «Klimastunde», eine Konferenz zu klimavernünftigem Bauen und Sanieren in den Alpen und eine «Klimawoche» als Abschluss des Vorsitzes.

Nachhaltiger Verkehr

In den Alpen wird gelebt, gearbeitet und die Freizeit verbracht. Entsprechend hoch sind die Mobilität und die Ansprüche an die Kapazität der Verkehrsnetze. Zugleich sind die Alpen ein hochsensibler Naturraum. Um die Belastung für die Umwelt so gering wie möglich zu halten, müssen wir den Verkehr ressourcenschonender gestalten und die Sensibilität für die naturräumlichen Besonderheiten der Alpen erhöhen. Während des Vorsitzes sieht die Schweiz deshalb Aktivitäten zum Fahrradtourismus, zu nachhaltigem Reisen von Jugendlichen und zum alpenquerenden Güterverkehr vor.

Tourenvelofahrerin

MoVe the Alps – Tagung zum Velotourismus im Alpenraum

Am 22. April 2021 veranstaltet das Bundesamt für Raumentwicklung eine virtuelle Tagung zum Velotourismus im Alpenraum. Nehmen auch Sie an der Tagung teil, um mehr über die Zukunft des klimafreundlichen Velotourismus zu erfahren und mit Fachleuten unterschiedlicher Bereiche zu diskutieren.

Alpenstädte

Die Schweizer Präsidentschaft möchte in den städtischen Räumen der Alpen neue Akzente setzen. Neben Umweltthemen will die Schweiz dabei auch soziale Fragen thematisieren. Der «Alpenzustandsbericht» soll neue Einsichten zu Alpenstädten, deren Bedeutung für das alpine Umland und deren Entwicklungsperspektiven aufzeigen. Gemeinsam mit Alpenstädten und weiteren Partnern lanciert die Schweiz ausserdem das Projekt «Climate Action in Alpine Towns», das Klimamassnahmen zusammen mit der Bevölkerung fördert.

Kontakt

Bundesamt für Raumentwicklung ARE

Sektion Internationales

Alpenkonvention

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