Bundesnetzwerk Ländlicher Raum und Koordination von Sektoralpolitiken

Ende 2002 beschloss die Raumordnungskonferenz des Bundes (ROK) die Schaffung eines Bundesnetzwerks Ländlicher Raum. Das Bundesnetzwerk hat die Aufgabe, die Sektoralpolitiken des Bundes im ländlichen Raum über die bestehenden Verfahren hinaus zu koordinieren und zu vernetzen.

Vier Bundesämter arbeiten zusammen

Das Bundesnetzwerk besteht aus Vertretern des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW), des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO), des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) sowie des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE), welches die Federführung innehat. Das Bundesnetzwerk erhält ein jährliches Arbeitsprogramm vom Leitungsgremium, das aus den Mitgliedern der Direktionen der beteiligen Bundesämtern gebildet wird.

Koordination von Sektoralpolitiken und neue Perpektiven

Im ländlichen Raum sind verschiedene Sektoralpolitiken des Bundes wirksam. Ihre Koordination auf gemeinsame Ziele und die Nutzung von Synergien sind besonders wichtig. Weil sich ländliche und städtische Räume überschneiden, braucht es künftig eine vermehrtes „Denken in funktionialen Räumen". In Abstimmung mit der Weiterentwicklung der Agglomerationspolitik sollen neue Perspektiven für die ländlichen Räume entwickelt werden.

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