Programm Agglomerationsverkehr

Mit dem Programm Agglomerationsverkehr (PAV) beteiligt sich der Bund finanziell an Verkehrsprojekten von Städten und Agglomerationen. Von Bundesbeiträgen profitieren Agglomerationen, die mit ihren Agglomerationsprogrammen die Verkehr- und Siedlungsentwicklung wirkungsvoll aufeinander abstimmen. Die Agglomerationsprogramme sind somit ein wichtiger Pfeiler der Agglomerationspolitik des Bundes und der nachhaltigen Raumentwicklung der Schweiz.

Verkehrs- und Siedlungsentwicklung im Einklang

Das Verkehrssystem und die Siedlungsentwicklung sind eng miteinander verknüpft: Zum einen bewirken neue Verkehrsangebote zusätzliches Siedlungswachstum. Zum anderen entsteht durch die Siedlungsentwicklung ein höheres Verkehrsaufkommen, was zu einer Mehrbelastung der Verkehrsinfrastrukturen führt. Mit dem PAV fördert der Bund eine kohärente Verkehrs- und Siedlungsplanung in den Agglomerationen. Damit wird die Siedlungsentwicklung nach innen über kommunale, kantonale und nationale Grenzen hinweg gefördert, und das Verkehrsangebot dort ausgebaut, wo tatsächlich Bedarf besteht.

Gebiete der Agglomerationsprogramme der 4. Generation

Agglomerationsprogramme 4. Generation

Bei der vierten Generation der Agglomerationsprogramme können die Kantone und Agglomerationen dank dem Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) mit einer langfristig gesicherten Finanzierung planen.

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Gestaltung von Mobilität in Agglomerationen

Die Schweizer Verkehrsnetze stossen zunehmend an ihre Grenzen. Damit der Verkehr auch in Zukunft bewältigt werden kann, braucht es eine verkehrsträgerübergreifende und mit der Siedlung abgestimmte Planung. Das ARE stellt mit einer Reihe von Arbeiten dazu Grundlagen zur Verfügung.

Dokumente

https://www.are.admin.ch/content/are/de/home/mobilitaet/programme-und-projekte/pav.html