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Veröffentlicht am 17. März 2026

Modellvorhaben Archiv

29. November 2024

Bern (BE) und Zürich (ZH): Begegnungszonen werden belebte Orte

Damit Kinder im Freien spielen, sich bewegen und begegnen, muss der Aussenraum genügend attraktiv sein. Der Fachverband Fussverkehr Schweiz als Projektträger er- probte deshalb in Zürich und Bern, wie bestehende, aber unbelebte Begegnungszonen (Tempo 20 km/h) mit bescheidenem finanziellem Aufwand temporär bespielt und belebt werden können. Dabei bewährte sich die Zusammenarbeit mit dem Dachverband für offene Kinder- und Jugendarbeit (DOJ) und eine Arbeitsgruppe aus beiden Stadtverwaltungen.

13. September 2024

Agglomeration Bern (BE): Zehn Gemeinden gestalten einen Landschaftsraum

Der Übergang zwischen Stadt und Agglomeration einerseits und ländlichem Gebiet anderseits ist ein besonderer Raum: Hier kann man sich hervorragend erholen, gleichzeitig stossen die Nutzungen von Siedlung und Landwirtschaft aufeinander. Immer deutlicher wird zudem, dass dieser Übergangsbereich eine wichtige Rückzugszone für die Biodiversität ist. Um die Stadt und die Agglomeration Bern ist dieser Bereich besonders ausgeprägt und wird deshalb als «grünes Band» bezeichnet. Das gleichnamige Modellvorhaben tangiert die Sektoralpolitiken Land- und Forstwirtschaft, Wirtschaft, Umwelt und Landschaft, Tourismus und Naherholung.

13. September 2024

Oberwallis (VS): Auf die eigenen Stärken setzen

Naturgefahren, Klimawandel, Abwanderung und demografischer Wandel: In Bergregionen wie dem Oberwallis akzentuieren sich verschiedene Herausforderungen, mit denen die ganze Schweiz konfrontiert ist. In den vier Gemeinden Mörel-Filet, Blatten, Kippel und Wiler kommen der zunehmende Wettbewerb im Tourismus, Fragen der Grundversorgung und knappe finanzielle und personelle Ressourcen dazu. Ziel des Projekts war es, festzustellen, wie resilient die vier Gemeinden sind und wie sie ihre Widerstandskraft erhöhen können.

13. September 2024

Zürich und Umgebung (ZH): Strategien für einen Grossraum

Die Schweiz wächst, in Zürich ganz besonders: Bis 2040 wird dem urbanen Grossraum mit aktuell einer Million Einwohnerinnen und Einwohnern ein Wachstum von 50 Prozent vorausgesagt. Diese Bevölkerungszunahme muss überwiegend im bebauten Raum erfolgen. Das macht es umso wichtiger, zu koordinieren und zu kooperieren. Im Zentrum stehen deshalb die Themen Umwelt und Landschaft, Wirtschaft, Raumentwicklung und Mobilität.

13. September 2024

Ilanz/Glion (GR): Eine Fusionsgemeinde wächst zusammen

Gemeindefusionen haben viele Vorteile. Doch zwei negative Entwicklungen waren nach der Fusion von 13 Gemeinden der Region Surselva 2014 zu beobachten: Weil erstens die politischen Kleinstrukturen wegfielen, nahm das Interesse an politischer Teilhabe ab. Die Bevölkerung zog sich tendenziell vom Dorfleben ins Private zurück. Zweitens entwickelte sich in der Peripherie ein gewisser Abwehrreflex gegenüber dem Zentrum Ilanz. Im Mittelpunkt des Projekts stand deshalb die Pflege und Weiterentwicklung des Gemeinschaftsgefühls in der noch jungen Gemeinde. Daneben wurden aber auch Sektoralpolitiken wie Wirtschaft, Kultur, Raumplanung und Soziales angesprochen.

13. September 2024

Zürcher Weinland (ZH): Regionalentwicklung mit der breiten Bevölkerung

Das Zürcher Weinland ist ländlich geprägt, gleichzeitig profitiert es von der Nähe zu den Wirtschaftsräumen Zürich und Winterthur. Trotz dieser guten Standortqualitäten stagniert die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner und der Arbeitsplätze. Besonders abgeschiedene Gemeinden beklagen sich darüber, punkto Verkehr zu wenig gut an die Zentren angeschlossen zu sein. Dazu kommt die Herausforderung einer alternden Bevölkerung.

13. September 2024

Uri (UR): Jederzeit einkaufen in einem hybriden Dorfladen

In manch einem der abgelegenen Urner Orte schliessen Bank und Post ihre Schalter. In anderen fragt man sich bange, wie lange angesichts der schwindenden Einwohnerzahlen der Laden und die Schule noch im Dorf bleiben können.

13. September 2024

Oberwallis (VS): Ein regionales Supportzentrum unterstützt Gemeinden

Mit einem Glasfasernetz verfügt das Oberwallis über eine gute Infrastruktur für digitale Dienstleistungen. Doch bisher wurde die Digitalisierung als Randthema behandelt. Nicht nur fehlende finanzielle und personelle Ressourcen behinderten die Umsetzung, sondern auch ungenügende digitale Kompetenzen, zu wenig klar herausgearbeitete Bedürfnisse – und Ängste vor Veränderungen.

13. September 2024

Monte (TI): Neue Angebote für Seniorinnen und Senioren

Die jüngere Bevölkerung im Muggiotal und im Onsernonetal wandert in die städtischen Zentren ab. Das hat Folgen für die Älteren, die in der Region verwurzelt sind: Das Angebot der Grundversorgung wird kleiner und das soziale Gefüge lose.

13. September 2024

Zurzibiet (AG): Digitale Angebote erhöhen die Standortqualität

Im Norden des Kantons Aargau kämpft die Region Zurzibiet mit einer stockenden Entwicklung. Viele der Jungen, die für die Ausbildung wegziehen, kehren nicht mehr zurück. Die Geburten- und die Schülerinnenzahlen sinken, die Region überaltert. Damit nicht noch mehr abwandern und einige der Weggezogenen wieder zurückkehren, braucht es eine attraktive, überkommunale Grundversorgung. Eine grosse Chance bietet die digitale Transformation.

13. September 2024

Winterthur (ZH): Ein Quartier vernetzt sich digital

Die Stadt Winterthur will sich zur «Smart City» entwickeln, das heisst: zu einer Stadt, die unter anderem mit digitalen Technologien Veränderungen bewirkt. Auf dem Weg dahin baute sie im Rahmen des Modellvorhabens einen virtuellen Dorfplatz für das Winterthurer Stadtentwicklungsgebiet Neuhegi auf. Hier vernetzten sich Quartierbevölkerung, Gewerbetreibende, Vereine und die Stadtverwaltung, um den Gemeinschaftssinn und eine attraktive Grundversorgung zu fördern.

13. September 2024

Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung 2020-2024

Der Bund fördert bereits zum vierten Mal eine Reihe innovativer Projekte von Gemeinden, Regionen, Agglomerationen und Kantonen. Aus 103 eingereichten Projekten hat er 31 Vorhaben ausgewählt, die er von 2020 bis 2024 mit rund 3,9 Millionen Franken unterstützt.

12. September 2024

Tessin (TI): Eine Pensionskasse will altersgerechtes Wohnen fördern

An verschiedenen Standorten im Tessin sah sich die Pensionskasse Fondazione Ticinese per il secondo pilastro (FTP) mit einer Alterung ihrer Mieterschaft und ihres Immobilienbestands konfrontiert. Sie stellte deshalb das Thema «Wohnen für ältere Menschen» in den Mittelpunkt ihrer Entwicklungsstrategie.

9. September 2024

Kloten (ZH): Die Quartierbevölkerung baut einen Treffpunkt

Die Stadt Kloten nahm die geplante Verdichtung eines sozial schwachen Quartiers zum Anlass, den bestehenden Grünraum zu verbessern. Er ist zwar flächenmässig grosszügig, in seiner Qualität aber nicht befriedigend. Zusätzlich belastet starker Autoverkehr das Quartier. Neben der Gemeinde halfen die verschiedenen Immobilieneigentümer, Vereine und der ansässige Kindergarten, das Mitwirkungsverfahren in Gang zu bringen.

28. August 2024

Riehen (BS): Ein Film bringt die Ansprüche an Wohn- und Freiraum auf den Punkt

Das 17,6 Hektaren grosse Stettenfeld ist das bedeutendste Entwicklungsgebiet der Gemeinde Riehen (BS). Neben Raum fürs Wohnen sind auch Sportplätze und Familiengärten sowie Lager- und Werkstätten geplant. Dieses Modellvorhaben zeigt, wie wertvoll in der Schweiz zentrumsnaher Freiraum ist. Die besagte Fläche in Riehen ist schon seit Jahrzehnten umstritten, mehrere Planungsvorschläge hatten in der Vergangenheit an der Urne Schiffbruch erlitten.

23. August 2024

Limmattal (ZH/AG): Eine Region mit den Ohren entdecken

Das Limmattal ist stark von Verkehrs- und Industrielärm belastet. Das gilt auch für Erholungsräume. Dass akustische Qualität viel zum Wohlbefinden und zur Gesundheit beiträgt, ist noch wenig bekannt. Auch in der Planung kommt dieser Aspekt zu kurz. Der Verein Regionale 2025 und die Fachstelle für Lärmschutz des Kantons Zürich als Projektträger haben daher das Ziel, nicht nur die akustische Qualität im Limmattal zu erhöhen, sie wollen auch das Interesse der Öffentlichkeit und Fachwelt darauf aufmerksam machen. Die Regionale 2025 ist eine regionale Projektschau und bietet eine Plattform für Ideen zur Zukunft der Region.

23. August 2024

Lausanne (VD): Angepasste Wohnungen für Seniorinnen und Senioren

Wie lassen sich bestehende Wohnungen so umwandeln, dass ältere Menschen in ihrem vertrauten Umfeld bleiben können? Pro Senectute Vaud und die Stadt Lausanne wollen im Lausanner Quartier Sous-Gare Seniorenwohnungen entstehen lassen – teils durch Abriss und Wiederaufbau eines alten Gebäudes, teils durch Anpassungen in bestehenden Wohnungen.

23. August 2024

Genf (GE): Wohnraum, der sich dem Alter der Bewohnerinnen und Bewohner anpasst

Das aktuelle Wohnungsangebot in Genf ist äusserst knapp – und weit davon entfernt, die Nachfrage einer Gesellschaft zu befriedigen, in der zwei von vier Generationen im Ruhestand sind. Der heutige Wohnungsbestand sowie die städtischen Infrastrukturen sind für eine Drei-Generationen-Gesellschaft konzipiert und berücksichtigen die Bedürfnisse einer alternden Gesellschaft zu wenig. Auch Bauinvestoren und Immobilienbesitzerinnen scheinen die Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Wohnsituation nicht wirklich zu erkennen, wenn Renovationen und Gebäudesanierungen anstehen.

23. August 2024

Albula und Prättigau / Davos (GR): 17 Gemeinden nutzen den demografischen Wandel

Viele Berggemeinden haben mit gleich zwei Problemen des demografischen Wandels zu kämpfen: Einerseits wandern junge Menschen ab, andererseits fehlt es an geeigneten Wohnangeboten für ältere Personen, damit diese weiterhin im Ort leben können. Gefragt sind barrierefreie, zentral gelegene Wohnungen. Diesen Herausforderungen stehen auch die Regionen Albula und Prättigau/Davos gegenüber. Die 17 Gemeinden wollen den demografischen Wandel nutzen, um eine nachhaltige Besiedlung in ihrer Region sicherzustellen.

23. August 2024

Valposchiavo (GR): Wunschlandschaften für die Zukunft entwerfen

Das Valposchiavo mit den beiden Gemeinden Brusio und Poschiavo hat sich erfolgreich mit seiner attraktiven Landschaft, mit Biolandwirtschaft und mit hochwertigen regionalen Produkten positioniert. Angesichts des demografischen Wandels, der zunehmenden Individualisierung und den Veränderungen im Agrarsektor befürchtet die Region aber, dass die Wertschätzung für die Kulturlandschaft in Vergessenheit gerät. Dieser Entwicklung will sie entgegen-wirken, und zwar mit einem Dialog zwischen den Generationen, mit sensiblerer Planung von Räumen und mit der Verankerung als «Smart Valley Bio».

23. August 2024

Valsot (GR): In einem Abenteuerspiel die Umgebung auskundschaften

Die Gemeinde Valsot im Unterengadin mit 900 Einwohnerinnen und Einwohnern hat eine charakteristische Landschaft: artenreiche Trockenwiesen, Heckenlandschaften mit einer vielfältigen Vogelwelt, Lärchenwälder und Ackerterrassen. Doch was leistet eine solche Bilderbuchlandschaft für die Gesellschaft? Und welchen Wert haben diese Leistungen? Entscheidende Fragen für die Zukunft – denn das Wissen um den ökonomischen Nutzen liefert starke Argumente für den Erhalt der Landschaft.

23. August 2024

Sitten (VS): Natur- und Kulturschätze mit dem Tablet erkunden

Die Stadt Sitten und ihre Umgebung bieten herausragende Kultur- und Naturlandschaften. Die historische Altstadt von Sitten etwa zählt zu den schützenswerten Ortsbildern von nationaler Bedeutung. Daneben laden die artenreichen Naherholungsgebiete Mont d’Orge, Valère und Tourbillon ein, entdeckt zu werden. Städtische und ländliche Räume mit Prägungen aus verschiedenen Epochen liegen also dicht beieinander. Diese Schatzkiste ist in der Öffentlichkeit aber nur wenig bekannt. Die Stadt Sitten als Projektträgerin setzte sich daher das Ziel, Einheimischen und Gästen die Werte ihrer Landschaften zu vermitteln.

14. August 2024

Frauenfeld (TG): Schleichwege und Trampelpfade erfassen

Besonders bei Kindern und Jugendlichen sind Schleichwege und Trampelpfade beliebt. Doch nur selten sind sie in der Verkehrsplanung berücksichtigt. Werden diese Wege und Verbindungen langfristig erhalten, rechtlich gesichert und zu einem robusten Fusswegnetz ausgebaut, stärken sie den Langsamverkehr nachhaltig.

13. August 2024

Hasliberg (BE): Ein Haus soll die Generationen verbinden

In der Gemeinde Hasliberg im Berner Oberland zwingt der Mangel an geeignetem Wohnraum ältere Menschen zu einem Wechsel aus ihrer gewohnten Umgebung in ein Altersheim im Tal. Ausserdem ziehen junge Leute aus der Berggemeinde weg, weil sie keinen geeigneten Wohnraum finden. Diesen Entwicklungen wollten die Einwohnerinnen und Einwohner entgegenwirken. Sie initiierten das Projekt «Generationenwohnen Hasliberg»: ein Generationenhaus an zentraler Lage im Dorf mit barrierefreien, bezahlbaren Wohnungen, Gemeinschaftsräumen und Angeboten wie einem Café oder einer Kita. Auch geplant ist ein lokales «Sorgenetzwerk», das Dienstleistungen wie Spitex, Nachbarschaftshilfe und Freiwilligenarbeit erweitert und vernetzt.

13. August 2024

Basel (BS): Integrativer Wohn- und Lebensraum mitten in der Stadt

In Grossbasel-West im dicht bevölkerten Iselinquartier liegt das 5,3 Hektar grosse Areal Westfeld. Hier leben viele ältere Menschen und sozial Benachteiligte. Ein belebter Quartiertreffpunkt fehlte aber. Die Baugenossenschaft «wohnen&mehr» plante deshalb auf dem ehemaligen Spitalareal ein Zentrum mit einer hohen Lebens- und Aufenthaltsqualität. Erhalten hat die Genossenschaft das Areal im Baurecht vom Kanton Basel-Stadt.

12. August 2024

Terre di Pedemonte (TI): Quartierstrassen werden Nachbarschaftsräume

Ein- und Zweifamilienhäuser sind in den Agglomerationen weit verbreitet. Diese Wohnform ist beliebt, hat aber Nachteile, wenn es darum geht, Bewegung und Begegnungen im Quartier zu vereinfachen. Denn die Strassen zwischen diesen Häusern sind meist für den motorisierten Individualverkehr angelegt.

12. August 2024

Yverdon-les-Bains (VD): Stadtoasen für alle – in fünf Minuten erreichbar

Yverdon-les-Bains ist zwar attraktiv am See gelegen und verfügt über Naherholungsgebiete. Doch in der Stadt selbst sind Grünzonen Mangelware. In der eng bebauten Innenstadt ist es kaum möglich, neue Pärke anzulegen. Und auch in den Neubaugebieten gibt es zu wenig Grün. Nun will die Stadt dafür sorgen, dass alle Bewohnerinnen und Bewohner innert fünf Minuten zu Fuss einen Grünraum erreichen. Besonders im Fokus stehen dabei die älteren Menschen: Die immer häufiger auftretenden sommerlichen Hitzewellen verstärken die Gewohnheit dieser Altersgruppe, in den eigenen vier Wänden zu bleiben, was zu Vereinsamung führt.

12. August 2024

Milvignes (NE): Eine junge Gemeinde fördert den Sport und den öV

Wie andere Gemeinden auch kämpft Milvignes mit dem Problem, dass der öffentliche Verkehr zwar attraktiv ausgebaut, aber ungenügend ausgelastet ist. Die 2013 aus einer Fusion von drei Kommunen hervorgegangene Gemeinde nutzte deshalb das Modellvorhaben, um die Bevölkerung anzuregen, vermehrt auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen.

12. August 2024

Jurabogen (BE, JU, NE, VD): Vier Städte wollen ihre Zentren vom Verkehr entlasten

Mit dem Auto zu pendeln, ist weit verbreitet. Die Folgen sind gravierend, auch in Städten. Sind die Parkplätze durch Autos von Pendlerinnen und Pendlern belegt, stehen sie für kurzes Parken nicht zur Verfügung. Zudem kommt es während den Stosszeiten häufig zu Staus, und die Strassen sind für den Fuss- und Veloverkehr unattraktiv. Isolierte Massnahmen bringen jedoch wenig. Die vier Städte im Jurabogen – Neuenburg, Delsberg, Le Locle und Biel – haben sich deshalb zusammengetan. Mit dem Projekt untersuchten sie anfänglich auf der Basis einer Studie die Wechselwirkungen zwischen Pendlerverkehr und der Attraktivität der Zentren für die Wirtschaft und das Wohnen – Beziehungen, die bisher wenig im Fokus standen.

9. August 2024

Sittertobel (SG): Landschaften vor der Haustüre kennenlernen

Die Flusslandschaft im Sittertobel am Rand der Stadt St. Gallen und der Gemeinde Wittenbach ist wichtig für die Bevölkerung. Das Bedürfnis nach Erholung «vor der Haustüre» ist in den letzten Jahren gestiegen. Das Verständnis für den Wert der Landschaften nimmt dagegen ab. Das Projekt hatte das Ziel, mit Sensibilisierungs- und Beteiligungsmassnahmen mehr Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Verantwortung für die Landschaft zu schaffen und sie aufzuwerten.

9. August 2024

Langenthal (BE): Den Garten der Agglomeration gemeinsam gestalten

Im Herzen des Mittellandes, in der Agglomeration Langenthal, liegt das grösste «Smaragdgebiet» der Schweiz und damit ein besonders schützenswerter Lebensraum. Er erstreckt sich über 18 Gemeinden, beheimatet 44 europaweit gefährdete Tier- und Pflanzenarten und 24 gefährdete Lebensraumtypen. Das Zukunftsbild «Gartenagglo Langenthal» sieht vor, den Raum in den Gemeinden Bleienbach, Aarwangen, Lotzwil, Roggwil, Thunstetten und in der Stadt Langenthal als grossen Garten für die Bevölkerung zu entwickeln. Ziel ist es, das öffentliche Bewusstsein für die Qualitäten der Landschaft zu schärfen.

8. August 2024

Château-d’Oex (VD): Seniorinnen und Senioren erkunden ihre Umgebung

Die voralpine Kulturlandschaft des Pays-d’Enhaut ist von der jahrhundertelangen Pflege durch die Landwirtschaft geprägt. Einheimische schätzen die Dörfer mit ihrer grünen Umgebung als Wohnort, Touristinnen und Touristen als gut erreichbares Ziel im Sommer und Winter. Ein Viertel der Einwohnerinnen und Einwohner von Château-d’Oex ist über 65 Jahre alt – deutlich über dem Schweizer Durchschnitt. Die bergige Topografie ist für sie eine Herausforderung. Die Gemeinde will den landschaftlichen Reichtum aber für alle erlebbar machen und die Region als bevorzugte Destination für Seniorinnen und Senioren positionieren.

29. Juni 2014

Potentialorientierte Standortentwicklung im Oberthurgau

Die Region Oberthurgau weist im Vergleich zum übrigen Kanton sowohl eine unterdurchschnittliche wirtschaftliche Entwicklung als auch Beschäftigungsquote auf. Es wurden Massnahmen für eine regionale Zusammenarbeit eingeleitet, um das wirtschaftliche Entwicklungspotential zu fördern.

29. Juni 2014

Gemeinsame Perspektiven im Baselbieter Frenkental

Gemeindegrenzen erweisen sich bei vielen öffentlichen Aufgaben als zu eng. Eine verstärkte regionale Zusammenarbeit bietet dabei grosse Chancen. Elf Baselbieter Gemeinden im Raum Liestal und in den Frenkentälern haben dies erkannt.

29. Juni 2014

Gewerbezone als Entwicklungsmotor in der Val Schons

Es geht wieder bergauf! Das Modellvorhaben „Regionale Gewerbezone Val Schons“ hat die natürlichen Ressourcen der Region in den Vordergrund gerückt und deren nachhaltige Nutzung und Bewirtschaftung eingeleitet.

29. Juni 2014

Integrales Wassermanagement Seeland-Broye

Gehäufte Wetterextreme gefährden die Ertragssicherheit der sehr fruchtbaren Böden in der Region Seeland-Broye und führen zu Wasserkonflikten in der Agrarlandschaft. Für das Einzugsgebiet wird ein kantonsübergreifender, systematischer Ansatz zur Bewältigung der zunehmenden Wasserprobleme benötigt.

29. Juni 2014

Wertschöpfung durch Geotourismus im Mattertal

Zermatt gilt als eines der attraktivsten Feriendörfer der Schweiz. Die weiteren Gemeinden des Walliser Mattertals St. Niklaus, Grächen, Randa und Täsch, können von der Tourismusintensität Zermatts nur wenig profitieren. Dies soll sich ändern.

29. Juni 2014

Wege zu einem ausgewogenen Wohnangebot an der Riviera

Der Wohnraum an der Waadtländer Riviera ist knapp. Besonders junge Erwachsene und Familien können sich die Wohnungen in den Gemeinden entlang des Genfersees kaum mehr leisten. Diese Entwicklung gefährdet mittel- bis langfristig das demografische Gleichgewicht in der Region. Ein Modellvorhaben für Nachhaltige Raumentwicklung hat sich der akuten Wohnungsnot angenommen.

29. Juni 2014

Versuchslabor Morenal-Bellinzona: Neupositionierung einer Siedlung

Im Tessiner Ort Monte Carasso in der Nähe der Kantonshauptstadt befindet sich die ehemals mit einem schlechten Ruf behaftete Siedlung Morenal mit über 70 Wohnungen. Mit neu geschaffenen Einrichtungen und Serviceleistungen verschaffte sich die Wohnsiedlung ein besseres Image.

29. Juni 2014

Bezahlbare Erstwohnungen für die Tourismusregion Zermatt

Bezahlbarer Wohnraum in Zermatt ist rar: Ortsansässige und im Tourismus tätige Arbeitnehmende finden kaum einen Wohnsitz zu erschwinglichen Preisen. Eine regionale Genossenschaft ist angedacht, um die Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum zu verbessern.

29. Juni 2014

Entwicklung zwischen Bergregionen und Zentren im Mittelwallis

Die Region Mittelwallis umfasst sowohl regionale Wirtschafts- und Tourismuszentren wie auch periphere Wohngebiete. 28 Gemeinden haben sich zusammengeschlossen, um die Potentiale der Tourismusdestinationen und der Seitentäler ergänzend zu nutzen.

29. Juni 2014

Positionierung des Metropolitanraums Zürich im Geschäftstourismus

Der Metropolitanraum Zürich ist die grösste Tourismusregion der Schweiz. Jede fünfte Übernachtung wird dabei im Rahmen einer Geschäftsreise gebucht. Der Schwerpunkt des Modells ist «Coopetition», einer Mischung aus Kooperation und Wettbewerb.

29. Juni 2014

Nutzung von Biomasse im Entlebuch

Angesichts der Klimaerwärmung ist es unabdingbar, erneuerbare Energien zu nutzen und zu fördern. Ein Modellvorhaben für Nachhaltige Raumentwicklung hat sich der nachhaltigen Nutzung der Biomasse im Entlebuch angenommen.

29. Juni 2014

Schutz und Nutzung von Gewässern im Aare- und Gürbetal

Munter fliessende Bäche, breite Flüsse und ruhig daliegende Seen prägen viele Landschaften. Das Amt für Wasser und Abfall (AWA) des Kantons Bern bringt mit einem Modellvorhaben entlang von Aare und Gürbe neuen Schwung in die Debatte: Die volkswirtschaftliche Sicht erlaubt es, neue finanzielle Ausgleichsmechanismen zu prüfen.

29. Juni 2014

Landwirtschaft und Siedlung im Norden Lausannes

Im Norden Lausannes haben zwölf Gemeinden, über 50 Bauern sowie Planungsfachleute einen neuen Anlauf genommen. Sie verbinden den Schutz des landwirtschaftlich genutzten Landes mit der Erhaltung der Biodiversität sowie der Förderung der sanften Mobilität. Ein Leitfaden hilft bei der Umsetzung.

29. Juni 2014

Entwicklungspotenziale Bieler Genossenschaftssiedlungen

Der gemeinnützige Wohnungsbau bietet grosses Potenzial für eine qualitätsvolle nachhaltige Raumentwicklung. Die Stadt Biel – mit einem der schweizweit höchsten Anteile an Genossenschaftswohnungen – verfügt diesbezüglich über beste Voraussetzungen.

23. Juni 2014

Im Val-de-Ruz plant die Bevölkerung aktiv mit

Gerade in Räumen mit ausgeprägter überkommunaler Zusammenarbeit oder nach Gemeindefusionen ist die Herausforderung einer Siedlungsentwicklung nach innen besonders gross. Dank dem Modellvorhaben in Val-de-Ruz – zwischen La-Chaux-de-Fonds und dem Neuenburger See – konnten dazu wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden.

23. Juni 2014

Attraktives Wohnen zwischen Gotthard und Reussebene

Das Tourismusresort in Andermatt bringt mit seinen Hotels, Ferienwohnungen und dem Skigebiet Andermatt-Sedrun nicht nur viele Touristen, sondern auch viele zusätzliche Beschäftigte in die Region des oberen Reusstals und des Urserntals. Dies führt wiederum zu einem stark erhöhten Wohnraumbedarf.

23. Juni 2014

Schaffen des Parco del Laveggio im Mendrisiotto

Wo der Fluss Laveggio früher seine Schleifen durch ein Sumpfgebiet zog, präsentiert sich heute südlich des Lago di Lugano eine dicht besiedelte Ebene mit platzraubenden Verkehrsinfrastrukturen. Doch es gibt noch Überreste naturnaher Landschaftsräume.

23. Juni 2014

Raum für Sport und Bewegung in der Region Sursee-Mittelland

Bewegung, Sport, Gesundheit und Freizeit – mit diesen Themen möchte die Region Sursee-Mittelland dem Druck der Siedlungsentwicklung nach innen entgegenwirken und ihre Freiräume aufwerten. Mit dem Modellvorhaben wurden Massnahmen zur Förderung der Gesundheit und Bewegungsfreude für die breite Bevölkerung initiiert und erfolgreich durchgeführt.

23. Juni 2014

Integrale Freiraumentwicklung im Raum Schaffhausen

Spiel-, Begegnungs- und Ruheorte sind für das Wohlbefinden der Bevölkerung zentral und schaffen eine hohe Lebensqualität in Wohngebieten. Durch die erwünschte Innenentwickung kommen sie aber unter Druck. Nachdem der Kanton Schaffhausen seine Siedlungsreserven erhoben hat, rückt das Modellvorhaben die Qualität der Freiräume ins Zentrum der Planung.

23. Juni 2014

Grenzfluss Arve im Fokus der Agglomeration Grand Genève

Der Genfer Fluss Arve verbindet nicht nur die Schweiz mit Frankreich. Sie schlängelt sich auch durch einen riesigen Grünraum mit viel Potenzial für die Naherholung. Die Agglomeration Grand Genève hat die Aufwertung dieses Freiraums zum Gegenstand eines Modellvorhabens für Nachhaltige Raumentwicklung gemacht.

23. Juni 2014

Mit Partizipation zu attraktiven Freiräumen in Freiburg

Naturnah und bewegungsfördernd gestaltete Freiräume erhöhen die Lebensqualität ihrer Anwohnerinnen und Nutzer. Das Modellvorhaben zu attraktiven Freiräumen in Freiburg hat sich deshalb die Schaffung solcher Freiraumqualitäten mittels Pilotprojekten vorgenommen.

23. Juni 2014

Flussauen als attraktiver Naherholungsraum im Locarnese

Inmitten der Agglomeration Locarno bilden die Auen der Maggia und der Melezza bilden einen klar abgegrenzten Freiraum. Potenzial für die Naherholung, das die fünf beteiligten Gemeinden mit einer gemeinsamen Vision besser nutzen und über die Region hinaus bekannt machen möchten.

23. Juni 2014

Aufwerten des Siedlungsrandes im Raum Flawil-St. Gallen

Damit der unverbaute Raum in den Agglomerationen zum Begegnungs- und Erholungsraum werden kann, müssen die Übergänge zwischen Siedlung und offener Landschaft gezielt geplant werden. Das Modellvorhaben "Landschaft für eine Stunde" zeigt, welches Potenzial verschiedene Übergangsräume bieten und wie sich dieses entfalten kann.

23. Juni 2014

Siedlungsnaher Langsamverkehr im Metropolitanraum Zürich

Wandern und Velofahren gehören zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten. Alle Bevölkerungsgruppen haben ein grosses Bedürfnis nach Erholung vom Alltagsstress. Das Modellvorhaben „Siedlungsnaher Langsamverkehr im Metropolitanraum Zürich“ verknüpft diese beiden Tatsachen.

23. Juni 2014

Bewegungsfördernde Räume in Winterthur und Dübendorf

Viel zu oft werden Freiräume nach rein ästhetischen Gesichtspunkten – und rechtlichen Vorgaben – geplant. Das wird besonders angesichts der zunehmenden Verdichtung zum Problem. Hier setzt das Modellvorhaben „Bewegungsfördernde Räume in Winterthur und Dübendorf“ an.

23. Juni 2014

Städtebauliche Integration der Industrie- und Gewerbezonen in der Region Morges

Durch die Ausdehnung der Siedlungen befinden sich Gewerbezonen plötzlich mitten in der Agglomeration, obwohl sie früher peripher lagen. Damit werden sie interessant für Wohn- und Mischnutzungen. Vor der Herausforderung, Industrie- und Gewerbezonen städtebaulich zu integrieren, steht auch die Region Morges.

23. Juni 2014

Netzwerk kooperative Umsetzung der Innenentwicklung (LU, BL)

Gemäss revidiertem Raumplanungsgesetz müssen Gemeinden die Reserven im bereits eingezonten Gebiet ausschöpfen, bevor sie neue Bauzonen ausweisen. Damit soll die weitere Zersiedelung der Landschaft eingedämmt werden. Bei der Siedlungsentwicklung nach innen erweist sich die Erhaltung der lokalen Qualitäten und Identitäten als zentral – sie sind nicht selten der Grund für Unstimmigkeiten zwischen den beteiligten Akteuren.

23. Juni 2014

arealplus - wirtschaftlich orientierte Raumplanung in der Ostschweiz

Die räumliche Entwicklung nach innen durch Verdichtung verlangt von den Gemeinden, ihre Standortpotenziale aktiv zu entwickeln. Das Modellvorhaben arealplus ist die Frage nach dem wirtschaftlichen Potenzial von Innenentwicklungsprojekten mit Hilfe eines IT-Tools angegangen, das planerische Entscheide auf Augenhöhe mit Investoren fördern soll.

23. Juni 2014

Baukultur und Landschaftsschutz im Binntal

Der Landschaftspark Binntal besitzt im Vergleich zu sonstigen ländlichen Schweizer Gemeinden grosse Baulandreserven bei gleichzeitig tendenziell rückläufiger Bevölkerungsentwicklung. Sechs Walliser Gemeinden haben gemeinsam Lösungsansätze für eine qualitätsvolle Baukultur entwickelt, die in einem interkommunalen Richtplan verankert werden sollen.

23. Juni 2014

Bessere Nutzung von Zweitwohnungen im Bellinzonese e Valli

Gerade in wirtschaftlich schwächeren Regionen muss jede Chance genutzt werden, die Revitalisierung und Aufschwung verspricht. Die vielen Zweitwohnungen in den nördlichen Tälern des Tessins sind ein bedeutendes Potenzial, dessen Nutzung sich aber als nicht ganz einfach erweist.

20. Mai 2014

Win-Win-Raumentwicklung in Brig-Glis

Zu viel Bauland: Eine Tatsache, vor der auch die Stadtgemeinde Brig-Glis steht. Sie wird aufgrund des revidierten Raumplanungsgesetzes und des neuen kantonalen Richtplans ihre Bauzonen verkleinern müssen.

29. Juli 2013

Wirtschaft in funktionalen Räumen fördern

Sechs Vorhaben sind dem Tourismus, der regionalen Standortentwicklung und der koordinierten Regionalentwicklung gewidmet.

29. Juli 2013

Natürliche Ressourcen nachhaltig nutzen und in Wert setzen

Vier Projekte befassen sich mit Fragen zur Biodiversität, zur Biomasse und zum Wasser sowie mit den Nutzungskonflikten zwischen Landwirtschaft und Raumentwicklung.

29. Juli 2013

Freiraumentwicklung in Agglomerationen fördern

Neun Vorhaben setzen sich mit den vielfältigen Funktionen von Freiräumen in der Siedlung und in den Naherholungsgebieten der Agglomerationen auseinander. Freiräume dienen unter anderem der Erholung, Bewegung und Sport, dem Langsamverkehr sowie Natur und Landschaft.

Siedlungsentwicklung nach innen umsetzen

Die sieben Projekte dieses Themenschwerpunktes befassen sich mit dem Umgang mit Bauzonen, mit der Verdichtung von Industrie- und Gewerbezonen sowie mit der Revitalisierung von Ortskernen.