Minimale Geodatenmodelle

Das Ziel des Geoinformationsgesetzes (GeoIG) ist es, die breite Nutzung von Geoinformationen für Behörden, Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft zu ermöglichen. Zu diesem Zweck müssen Geodaten rasch, einfach, in der erforderlichen Qualität sowie zu angemessenen Kosten zur Verfügung stehen.

Das GeoIG verpflichtet die zuständigen Stellen des Bundes und der Kantone, die Geobasisdaten in ihrem Zuständigkeitsbereich zu harmonisieren und minimale Geodatenmodelle sowie Darstellungsmodelle für die einzelnen Geobasisdatensätze zu erstellen. Zudem enthält das GeoIG die Rechtsgrundlagen für die Schaffung eines Katasters über die öffentlich rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (ÖREB-Kataster).

Das Bundesamt für Raumentwicklung ARE ist für folgende Geobasisdatensätze zuständig und arbeitet eng mit den Kantonen, anderen Bundesämtern und weiteren interessierten Stellen zusammen:
 

Bezeichnung nach Anhang Geoinformationsverordnung

Beschreibung und Termin

Alpenkonvention

Das Datenmodell zur Alpenkonvention ist in Kraft.

Nutzungsplanung (kantonal / kommunal)

Die Datenmodelle im Bereich Nutzungsplanung sind in Kraft.

Fruchtfolgeflächen

Das Datenmodell zu den Fruchtfolgeflächen ist in Kraft.

Richtpläne der Kantone

Die Anhörung ist abgeschlossen, das Modell wird überarbeitet.

Stand der Erschliessung

Das Datenmodell zum Stand der Erschliessung ist in Kraft.

Planungszonen 

Das Datenmodell zu den Planungszonen ist in Kraft. 

Wohnungsinventar und Zweitwohnungsanteil 

Das Datenmodell ist in Kraft.

https://www.are.admin.ch/content/are/de/home/raumentwicklung-und-raumplanung/grundlagen-und-daten/minimale-geodatenmodelle.html