Integrale Entwicklungsstrategien fördern

Die fünf vom Bund unterstützten Vorhaben befassen sich mit gesamtheitlichen, auf die Region zugeschnittenen Entwicklungsstrategien.

Modellvorhaben

Zürcher Weinland: Integrale netzwerkbasierte Regionalentwicklung

Das ländlich geprägte Zürcher Weinland hat die Notwendigkeit einer gesamtheitlichen Regionalentwicklung erkannt, um seine Standortqualitäten besser in Wert zu setzen. Ein netzwerkbasierter Ansatz und ein neuartiger Partizipationsprozess soll die regionalen Akteure nun dabei unterstützen, eine gemeinsame Entwicklungsstrategie zu erarbeiten und die notwendigen Strukturen für die Umsetzung zu schaffen.

Resiliente Bergregionen: Eigenstärken nutzen in der Region Oberwallis

Resilienz bedeutet, auch unter widrigen Umständen anpassungsfähig zu sein. Diese Eigenstärke bezieht sich auf Menschen, lässt sich aber ebenso auf Dorfgemeinschaften und ganze Bergregionen übertragen. Die Region Oberwallis und ihre Gemeinden machen sich diesen Ansatz zunutze, um die eigenen Kräfte zu bündeln und ihre lokale Handlungsfähigkeit im regionalen Verbund zu stärken.

Identitätsstiftend: Die Fusionsgemeinde Ilanz/Glion (GR) wächst zusammen

2014 schlossen sich 13 Gemeinden in der Region Surselva zur Grossgemeinde Ilanz/Glion zusammen. Die Fusion bedeutete in vielen Bereichen einen grossen Gewinn. Der Wegfall der politischen Kleinstrukturen hat jedoch auch Schattenseiten. So verstärkte sich mit der Fusion der generelle Trend, dass sich Menschen vom Dorfleben ins Private zurückziehen. Das Modellvorhaben will Potenziale von dörflicher Nachbarschaft und lokaler Identität für die Regionalentwicklung erheben und aktivieren.

Integrale Strategie 2050: Region Zürich und Umgebung gemeinsam entwickeln

Wie soll sich der Grossraum Zürich bis ins Jahr 2050 weiterentwickeln? Der Planungsdach-verband RZU und seine Mitglieder stossen einen breit abgestützten Prozess an, um fach- und sektorübergreifende Strategien für diesen bedeutenden Schweizer Funktionalraum zu finden. Denn Herausforderungen wie der demografische Wandel, Digitalisierung oder Klimaerwärmung lassen sich nicht im Alleingang bewältigen.

«Grünes Band»: Ein Landschaftsraum umspannt die Stadt und Agglomeration Bern

Das „Grüne Band“ ist der Übergangsbereich zwischen dem dichten urbanen Stadt- und Agglomerationsgebiet von Bern und der ländlichen Umgebung. Es umfasst hochwertige Natur- Kultur und Siedlungslandschaften. Neun Gemeinden wollen gemeinsam diesen Raum im Bewusstsein der Bevölkerung als attraktiven und hochwertigen Landschaftsraum verankern und gesellschaftlich gewinnbringend weiterentwickeln.

Letzte Änderung 15.06.2020

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